Überschwemmung in Grönland

Løkke: „Eine fürchterliche Naturkatastrophe“

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Nach dem Tsunami und der Überschwemmung auf Grönland bekundet der dänische Regierungschef seine Anteilnahme. Noch ist nicht klar, wie groß der Schaden ist.

Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen ist schockiert, angesichts der Überschwemmungen, die als Folge eines Erdbebens die Siedlung Nuugaatsiaq auf Grönland verwüstet haben.

Løkke schreibt auf seinem Twitter-Profil, dass er die Situation der kleinen Ortschaft im Westen Grönlands genau verfolge. „Eine fürchterliche Naturkatastrophe in Nuugaatsiaq. Ich habe mit Regierungschef Kim Kielsen gesprochen, um ihm meine Anteilnahme auszudrücken und auf dem Laufenden zu bleiben“, schreibt der Staatsminister.

Derzeit gibt es noch keinen genauen Überblick darüber wie groß die Schäden genau sind. Doch Videos in den sozialen Medien lassen schlimmes erahnen. Grönländische Medien berichten auch davon, dass Personen zu Schaden gekommen seien. Dies wurde von der Polizei allerdings noch nicht bestätigt.

Laut grönländischen Medien sind 39 Menschen evakuiert worden. 100 Menschen sollen insgesamt in dem kleinen Dorf leben. Ein Erdbeben der Stärke vier hatte am Sonnabendabend einen Tsunami ausgelöst, der das Dorf überschwemmte.

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