„Nordische Freiheit"

Dänische Volkspartei will mit den Schwedendemokraten zusammenarbeiten

Dänische Volkspartei will mit den Schwedendemokraten zusammenarbeiten

Dänische Volkspartei will mit den Schwedendemokraten zusammenarbeiten

jt/ritzau
Kopenhagen/Sonderburg
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Die Grenzkontrollen sind ein Gesprächsthema beim ersten Gruppentreffen der "Nordischen Freiheit". Foto: Scanpix

Die rechtspopulistische Dänische Volkspartei möchte in der Parteigruppe „Nordische Freiheit“ (Nordisk Frihed) mit den nationalkonservativen Schwedendemokraten zusammenarbeiten. Beide Parteien stehen für eine stramme Ausländerpolitik.

In Schweden stehen sie öfters alleine da – die Schwedendemokraten. Doch in Dänemark, bei den Parteikollegen von der Dänischen Volkspartei (DF), ist das ganz anders. Sie haben die Schwedendemokraten nun in die Parteigruppe der „Nordischen Freiheit“ eingeladen. Bisher bestehe die Gruppe aus der Dänischen Volkspartei und die rechtspopulistische finnische Partei, Die Finnen.

„Das ist ein großer Sieg für sozialkonservative Bewegung im Norden“, sagt der Vorsitzender der Schwedendemokraten, Aron Emilsson, die sich nebenbei als sozialkonservativ bezeichnen.

Aktuell sind die drei Parteien zum ersten Gruppentreffen in Sonderburg versammelt. Die Grenzkontrollen stehen auf der Tagesordnung, die auch einen Besuch an der deutsch-dänischen Grenze umfasst, berichtet die Tageszeitung Jyllands-Posten.

Auf die Frage, warum die Dänische Volkspartei nun noch enger mit den Schwedendemokraten zusammenarbeiten wollen, antwortet ein Sprecher von DF: „Wir betrachten die Schwedendemokraten als eine ordentliche Partei, die oft zu Unrecht bestimmten Schubladen zugeteilt wurden.“

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Siegfried Matlok
Siegfried Matlok Senior-Korrespondent
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