Hilfe für Afrika

Dänemark verdoppelt Flüchtlingshilfe

Dänemark verdoppelt Flüchtlingshilfe

Dänemark verdoppelt Flüchtlingshilfe

ritzau/swa
Kopenhagen
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Foto: picture-alliance/dpa

Dänemark gibt 75 Millionen Kronen in einen EU-Topf für Afrika. Das Geld soll dafür sorgen, dass Flüchtlinge und Migranten unter anderem geschützt in ihre Heimat zurückkehren können. Damit verdoppelt Dänemark seinen bisherigen Beitrag.

Dänemark gibt 75 Millionen Kronen in einen EU-Topf für Afrika, der Flüchtlinge beschützen und den Menschenhandel eindämmen soll. Das Geld in dem EU-Trust-Fonds soll Flüchtlinge und Migranten unter anderem auf ihrer Reise zurück in die Heimat beschützen. Damit verdoppelt Dänemark seinen bisherigen Beitrag. Die Zusage kommt im Zuge des heutigen Treffens von Staats- und Regierungschefs in Brüssel, die Lösungen im Umgang mit Migranten aus Afrika suchen.

50 Millionen Kronen aus Dänemark sollen für den Einsatz in Nordafrika und der Sahel-Region verwendet werden. UN-Organisationen werden die Mittel darauf verwenden, aus Libyen zurückkehrende Migranten Perspektiven in ihrem Heimatland aufzuzeigen. Zudem soll Migranten auf ihrem Weg nach Libyen geholfen werden, um den Einsatz gegen Menschenschmuggler zu stärken. 25 Millionen Kronen werden am Horn von Afrika eingesetzt. Hier bekämpft die UN Fluchtursachen und schafft neue Lebensgrundlagen. Der Beitrag aus Dänemark ist laut Staatsministerium der viertgrößte des Fonds. Den EU-Trust-Fonds für Afrika gibt es seit 2015. Unterstützt werden die Regionen Sahel und Tschad-Seen, Afrikas Horn und Nordafrika. Seit 2015 wurden bereits 161 Hilfs- und Entwicklungshilfeprojekte für insgesamt 22,8 Milliarden Kronen in Gang gesetzt.

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