Umwelt

Energie- und Klimaminister will Kohlendioxid im Untergrund speichern

Ritzau/hm
Kopenhagen
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Foto: Jeppe Bjørn Vejlø/Ritzau Scanpix

Nach den Worten von Lars Christian Lilleholt (V) reicht eine Reduktion des CO2-Ausstoßes nicht aus, um Dänemark im Jahr 2050 CO2-neutral zu machen. Er schlägt auch andere Wege vor, wie beispielsweise die Speicherung des Treibhausgases im Untergrund.

Lars Christian Lilleholt (V), dänischer Energie- und Klimaminister, will nicht nur mit einer Begrenzung des Kohlendioxid-Ausstoßes die CO2-Neutralität Dänemarks im Jahr 2050 erreichen. Eine solche Reduktion reiche nicht aus, nach Ansicht des Ministers muss auch über die Speicherung des Treibhausgases in Wäldern und im Untergrund nachgedacht werden.

Die verschiedenen Möglichkeiten sollen auf einer Konferenz im Herbst diskutiert werden. „Wir sollten die biologischen Mechanismen und die technologischen Möglichkeiten zusammen diskutieren, um eine Reduktion von CO2 zu erhöhen. Ansonsten werden wir das Ziel nicht erreichen“, so der Minister, der betont: „Wir müssen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.“

John Nordbo, Mitarbeiter im Bereich Klima bei Care Danmark, bewertet die Aussagen des Ministers positiv. Alle Mittel sollten genutzt werden, die Klimaveränderung zu bremsen. Das Potenzial einer CO2-Speicherung sei aber begrenzt, man solle sich nicht von dem Ziel entfernen, den CO2-Ausstoß des Energie- und Transportsektors zu reduzieren.

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