Computer, Tablets und Smartphones

Nicht länger unbekanntes Territorium: Immer mehr Senioren surfen im Netz

Nicht länger unbekanntes Territorium: Immer mehr Senioren surfen im Netz

Nicht länger unbekanntes Territorium: Immer mehr Senioren surfen im Netz

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: dpa

Für immer weniger ältere Menschen ist das Internet heute komplettes Neuland. Zudem hat sich die Art des Lernens von IT-Wissen in den vergangenen Jahren stark verändert.

Computer, Tablets und Smartphones – für immer mehr ältere Menschen in Dänemark sind sie nicht länger unbekanntes Territorium.

So ist die Zahl der über 65-Jährigen, die noch niemals im Internet gewesen sind, von 515.000 im Jahr 2010 auf 210.000 in 2017 gefallen. Gleichzeitig haben sich in den vergangenen zwei Jahren rund 44.600 mehr Senioren für die digitale Post angemeldet. Das berichtet Danmarks Radio. Eine Umfrage von DR bei Bibliotheken, Abendschulen und Lokalabteilungen der Organisation Ældresagen in Nordschleswig hat zudem gezeigt, dass immer weniger IT-Kurse für Anfänger angeboten werden. Stattdessen wird vermehrt auf individuelle Hilfe gesetzt, wo die Älteren Fragen zu den Themen stellen können, die ihnen gerade Probleme machen.

„Wir bieten keine Anfängerkurse mehr an, weil die Nachfrage einfach zu gering ist“, sagt Nina Reichmann, Kursussekretärin bei AOF Syd, zu DR Syd.

Früher ging es bei den Fragen der Senioren primär darum, wie ein Computer an oder ausgeschaltet wird oder was eine E-Mail ist, wenn Ældresagen, Bibliotheken oder Abendschulen den älteren Generationen geholfen haben. Doch das ist heute ganz anders, berichtet Vibeke Bundgård, Mitarbeiterin der Bibliothek in Varde. „Nun stellen sie Fragen zu bestimmten Apps, wie man Bilder in die Cloud hochlädt und wie man den Computer schneller macht“, sagt sie.

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