Kommunalwahl

Facebook ist das wichtigste Werkzeug der Kandidaten

Facebook ist das wichtigste Werkzeug der Kandidaten

Facebook ist das wichtigste Werkzeug der Kandidaten

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Foto: dpa

Eine Umfrage zeigt, dass für 84 Prozent der Kommunalwahl-Kandidaten Facebook das wichtigste Werkzeug im Wahlkampf ist, um ihre Wähler zu erreichen. Dies sei keine Überraschung, Facebook biete viele Vorteile, meint ein Experte für soziale Medien.

Die Straßen in Dänemark hängen voll mit Wahlplakaten, die Kandidaten der anstehenden Kommunalwahl tummeln sich in den Fußgängerzonen, verteilen Broschüren und suchen den Kontakt mit den Wählern.

Doch will ein Kandidat wirklich auf sich aufmerksam machen und Stimmen für sich gewinnen, ist Facebook das meist genutzte Hilfsmittel dafür.

Das zeigt eine Kandidatenumfrage der Nachrichtenagentur Ritzau, die an alle Kandidaten, von denen sie die E-Mail-Adresse bekommen konnte (9.558), die Frage geschickt hat, welche Werkzeuge sie im Wahlkampf nutzen. Mehrere Antwortmöglichkeiten waren möglich. Rund 17.016 Antworten kamen zusammen.

Facebook klar vorne

Das Ergebnis zeigt, dass 84 Prozent der Kandidaten Facebook für den Wahlkampf nutzen. Wahlplakate und die Teilnahme an Wahldiskussionen wurde von 79 Prozent der Teilnehmer genannt, während 78 Prozent das Verteilen von Wahl-Broschüren angaben.

Für den Journalismus-Dozenten und Experten für digitale und soziale Medien der Süddänischen Universität, Filip Wallberg, ist das Ergebnis keine große Überraschung. „Es macht viel Sinn, Facebook zu nutzen. Aus meiner Sicht ist dies sogar Pflicht. Viele der eigenen Wähler sind dort unterwegs, es ist einfach zu bedienen und man erreicht auch mehr Personen, als nur seine eigenen Anhänger“, so der Experte zu Ritzau.

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