Badewetter

Warnung: Nicht alleine ins Wasser gehen

Warnung: Nicht alleine ins Wasser gehen

Warnung: Nicht alleine ins Wasser gehen

Dänemark
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Rettungsschwimmer können beim Solo-Baden die Retter in der Not sein. Foto: Henning Bagger / Ritzau Scanpix

Die TrygFonden Küstenrettung warnt vor dem einsamen Baden am Strand. Wer das tue, gehe ein unnötiges Risiko ein. Fünf Baderegeln, die beachtet werden sollten.

Nach einer grauen „Herbstwoche“ sind endlich wieder schöne Tage auf dem Weg nach Dänemark. Das nimmt die Küstenrettung zum Anlass, vor dem Solo-Baden am Strand zu warnen: „Es ist aktuell wichtig, dass man auf sich selbst aufpasst. Man sollte niemals alleine schwimmen, denn es kann niemand zu Hilfe kommen, wenn man in Schwierigkeiten gerät“, sagt Lasse Serup Jensby, Betriebsleiter bei TrygFonden.

„Wenn man zu zweit ist und ein Unglück geschieht, gibt es jemanden, der Hilfe rufen kann. Hat man niemanden bei sich, kann man einen Strand mit Rettungsschwimmern wählen“, sagt er weiter.

Zieht man es vor, ganz für sich allein zu baden, sollte man im Vorhinein die Wetteraussichten checken. So könne vermieden werden, dass man von den lokalen Gegebenheiten überrascht werde, beispielsweise von hohen Wellen oder starkem Wind. Denn dadurch können dann leicht Situationen entstehen, mit denen man nur schwer umgehen kann.

„Wenn der Wind bläst, können große Wellen und eine starke Strömung im Wasser entstehen“, erklärt Serup Jensby. Werde man dann länger unter Wasser gezogen, sei es wichtig, sich zu entspannen und mit den Wellen wieder an Land zu treiben.

Als Schwimmer kann man in eine „Lufttasche“ investieren, um sichtbar für andere Menschen zu bleiben. „Das schafft Aufmerksamkeit, und wenn man auf seiner Schwimmtour müde wird, kann man sich etwas ausruhen“, so Serup Jesby. Auch eine auffällige Badekappe habe den Zweck, Aufmerksamkeit zu erregen. Zusätzlich dazu ist es sinnvoll, andere Badegäste zu informieren, bevor man ins Wasser geht.

Die fünf Baderegeln:

  1. Lerne schwimmen
  2. Gehe niemals alleine ins Wasser
  3. Informiere dich über Wind- und Wasserverhältnisse
  4. Lerne den Strand kennen
  5. Lasse deine Kinder nicht aus den Augen
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