Unsichtbare Frostgefahr: Warum jetzt immer mehr Wasserrohre platzen

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Frostige Temperaturen führen derzeit zu einem starken Anstieg von Schäden durch frostgesprengte Wasserrohre in Dänemark. Der Versicherer „Gjensidige“ registrierte in den ersten 20 Tagen des Jahres rund 50 Schadenfälle – deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

„Frostsprengungen entstehen, wenn wir starke Minusgrade haben, und auch wenn das Wetter derzeit mild wirkt, können die niedrigen Temperaturen zu massiven Schäden führen, die viele erst beim Tauwetter bemerken“, so Schadensdirektorin Lene Rasmussen in einer Mitteilung. Es brauche weder viel Schnee noch Sturm, um Wetterschäden zu verursachen.

Mit Blick auf die kommende Frostperiode warnt Rasmussen zudem davor, die Gefahr zu unterschätzen: „Frostsprengungen können auch an exponierten Rohren in Mehrfamilienhäusern oder in ganzjährig bewohnten Häusern auftreten und zu erheblichen Folgeschäden für mehrere Wohnungen führen.“