Regierungsmehrheit gerät mit Fugledes Austritt aus Venstre ins Wanken

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Mads Fuglede tritt aus Venstre aus und schließt sich den Dänemarkdemokraten an. Damit hat die Regierung ihre innenpolitische Mehrheit verloren. Die Opposition verfügt nun über 89 Sitze, womit es theoretisch lediglich eines weiteren Mandats in ihren Reihen bedarf, um die Regierung zu stürzen.

Schon vor Fugledes Wechsel hatten die Regierungsparteien keine eigene Mehrheit, sondern waren auf die Unterstützung des unabhängigen Abgeordneten Jon Stephensen angewiesen.

Mads Fuglede, der seit 2019 Mitglied des Folketings für Venstre war, begründet seinen Wechsel unter anderem damit, dass er gegen die CO₂-Steuer für die Landwirtschaft ist. Neben Fuglede wechselt auch der Parteilose Kim Edberg zu den Dänemarkdeomkraten. Dies verkündeten die beiden Politiker auf Facebook.

Die Dänemarkdemokraten gehen damit von 14 auf 16 Mandate und sind nun die drittgrößte Partei im Folketing. Nur die Sozialdemokraten und Venstre sind größer.

Die neue Verteilung der Mandate