Dänemark übernimmt am Dienstag die EU-Ratspräsidentschaft

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Am Dienstag übernimmt Dänemark offiziell die EU-Ratspräsidentschaft. Laut dem Außenministerium ist dies die größte außenpolitische Aufgabe für Dänemark in diesem Jahrzehnt und eine Chance, die EU zu prägen. Dänische Ministerinnen und Minister müssen Treffen zwischen den Mitgliedstaaten leiten, Prioritäten für die zu behandelnden Themen setzen und die Länder gegenüber den anderen EU-Institutionen vertreten. Die Regierung hat zwei Hauptprioritäten für die Präsidentschaft festgelegt: Verteidigung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Der Schwerpunkt beim Thema Wettbewerb soll auf die Vereinfachung der Vorschriften und eine bessere Regulierung der EU-Politik gelegt werden. So soll Unternehmen und anderen Akteurinnen und Akteuren der Alltag erleichtert werden. Auch im Arbeitsprogramm der EU-Kommission ist Bürokratieabbau enthalten, damit europäische Unternehmen im Wettbewerb mit Firmen aus anderen Teilen der Welt besser bestehen können. Bis 2030 sollen große Unternehmen von 25 Prozent der Verwaltungslasten befreit werden. Bei kleinen und mittleren Betrieben sind es sogar 35 Prozent.