CEPOS: Spitzensteuer macht Einstellung von dänischen Top-Managern und Spezialisten deutlich teurer

Veröffentlicht Geändert

Einer Analyse des bürgerlich-liberalen Thinktanks „CEPOS“ zufolge wird die neue Spitzensteuer (topskat) schwerwiegende Auswirkungen auf die Möglichkeiten dänischer Unternehmen haben, die besten Führungskräfte und Spezialisten anzuwerben und zu halten.

„Die Spitzensteuer ist äußerst schädlich. Sie trifft dänische Fachkräfte und Geschäftsführende und benachteiligt hochbezahlte Däninnen und Dänen gegenüber ausländischen Fachkräften erheblich. Dies erhöht das Risiko einer Abwanderung von Talenten und schwächt die dänische Wirtschaft“, sagt Niklas Praefke, Seniorökonom bei CEPOS.

Demnach wird es nach Inkrafttreten der Spitzensteuer am 1. Januar für Unternehmen deutlich teurer, einen hochbezahlten dänischen CEO oder Spezialistinnen und Spezialisten einzustellen als eine vergleichbare Person aus dem Ausland, die unter die Steuerregelung für Forschende (Forskerskatteordningen) fällt. Das zeigen neue Berechnungen des CEPOS.

Der Spitzensteuersatz wird mit einem Satz von 5 Prozent (60,5 statt 55,9 Prozent) auf Einkommen über 2,6 Millionen Kronen nach AM-Beiträgen eingeführt. CEPOS hat berechnet, was es kostet, einem hochqualifizierten Mitarbeitenden ein Gehalt nach Steuern von 6,2 Millionen Kronen zu zahlen. Zu normalen Bedingungen kostet dies das Unternehmen ca. 13 Millionen Kronen an Liquidität. Im Rahmen der Steuerregelung für Forschende betragen die Kosten nur ca. 7,3 Millionen Kronen. Laut CEPOS bringt die Spitzensteuer mit 0,6 Milliarden Kronen nur begrenzte Einnahmen für den Staat.