Bis zu 2.000 Kronen sparen: Neue Preisregeln an der Tankstelle

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Ab Montag, 1. Dezember, dürfen Kraftstoffunternehmen vor Preisänderungen keine Richtpreise mehr veröffentlichen. 

Durch das Verbot wird es für die Unternehmen schwieriger, ihre Preisgestaltung an den erwarteten Preisen der Wettbewerbenden auszurichten. Die Tankstellen müssen so stärker um die besten Preise für ihre Kundinnen und Kunden konkurrieren. 

Heute orientieren sich die Preise meist an den Richtpreisen eines führenden Unternehmens. Das bedeutet, dass die Preise, die Autofahrende an den Schildern der Tankstellen sehen, landesweit einheitlich sind und oft gleichzeitig geändert werden.

Ein Haushalt mit zwei Autos kann voraussichtlich bis zu 2.000 Kronen pro Jahr einsparen, wenn sich der Wettbewerb verbessert und sich die Gewinne der Unternehmen auf das Niveau vor 2020 normalisieren. 

Die zweite Initiative, Tankstellenpreise online zu veröffentlichen und eine digitale Lösung zur Verfügung zu stellen, tritt am 1. Januar 2026 in Kraft. 

Wirtschaftsminister Morten Bødskov sagt: „Viel zu oft sehen wir überall die gleichen Preise, egal wo wir tanken. Das zeigt, dass der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt hinterherhinkt.“ Das sei teuer für Autofahrerinnen und Autofahrer.