Arbeitslosigkeit im April trotz Handelskriegs leicht gesunken

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Trotz der Unsicherheit durch den Handelskrieg und die neuen Zölle von US-Präsident Donald Trump scheint der dänische Arbeitsmarkt nicht betroffen zu sein. Das meinen mehrere Ökonomen nach einem am Dienstag veröffentlichten Bericht, der zeigt, dass die Arbeitslosigkeit im April um 400 Vollzeitarbeitslose auf jetzt 86.800 gesunken ist. Erik Bjørsted, Chefvolkswirt bei Dansk Metal, schreibt in einem Kommentar, dass bisher alle geopolitischen Entwicklungen am dänischen Arbeitsmarkt abgeprallt seien und viele Unternehmen Schwierigkeiten hätten, Arbeitskräfte zu finden. Anzeichen für einen Abschwung gebe es derzeit nicht. Ökonom Jesper Grunnet-Lauridsen geht ebenfalls davon aus, dass der Trend 2025 anhalten wird. „Wir haben einen Arbeitsmarkt und eine Wirtschaft in großartiger Verfassung und eine sehr solide Ausgangsbasis.“ Arbeitsministerin Ane Halsboe-Jørgensen (Soz.) zeigte sich ebenfalls erfreut, weist aber darauf hin, dass die verbleibenden Arbeitsuchenden nicht vergessen werden dürfen.