Handball

SønderjyskE meldet sich im Endrunden-Kampf zurück

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Karine Dahlum trug sieben Tore zum SønderjyskE-Sieg bei.

Mit einer starken Abwehrleistung ist ein direkter Widersacher im Endrunden-Kampf in die Knie gezwungen worden. Horsens musste sich in eigener Halle mit 26:27 geschlagen geben.

Die Handballerinnen von SønderjyskE haben einen großen Schritt weg von den Abstiegsplätzen gemacht und dürfen nach dem 27:26-Auswärtssieg gegen den bisherigen Tabellennachbarn Horsens HH wieder vom erneuten Einzug in die Meisterschafts-Endrunde träumen.

„Wir haben ganz sicher die Endrunde im Blick, aber wir müssen auf Dauer unsere Leistung abrufen, und zwar in den richtigen Spielen“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Bei Saisonhalbzeit stehen die Hellblauen auf Tabellenplatz acht.

Fortschritte erkennbar

„Wir haben im Laufe von viereinhalb Monaten die ersten 13 Saisonspiele gemacht und müssen jetzt im Laufe von zweieinhalb Monaten die restlichen 13 Saisonspiele absolvieren. Da ist meine wichtigste Aufgabe, die Spielerinnen richtig zu dosieren. Es freut mich aber, dass wir in der WM-Pause im Dezember wichtige Schritte nach vorn gemacht haben. Das ist nicht immer zu erkennen, wenn man gegen Klassegegner wie Esbjerg, Ikast oder Odense mit zehn Toren Unterschied verliert, aber das erkennt man schon, wenn wir gegen Gegner auf unserem eigenen Niveau spielen“, meint Peter Nielsen.

Das war im Auswärtsspiel gegen Horsens HH der Fall. Die SønderjyskE-Handballerinnen waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und setzten sich über eine 4:1- und 11:7-Führung bis zur Pause auf 16:13 ab. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste lange die Nase klar vorne, doch nach einer 24:21-Führung schwanden in der letzten Viertelstunde die Kräfte.

Horsens konnte zum 26:26 ausgleichen, doch in der Schlussminute erzielte Karine Dahlum den Siegtreffer.

Comeback nicht in Sicht

„Wir haben danach hinten dicht gemacht und haben überhaupt eine starke Abwehrleistung gezeigt. Wir haben nur wenig gewechselt, und dadurch fehlte am Ende ein wenig die Energie, aber wir haben den Sieg über die Zeit gebracht“, so der SønderjyskE-Trainer, der weiter auf die langzeitverletzten Louise Ellebæk und Filippa Nyman verzichten muss. Bei beiden Spielerinnen ist vorerst nicht mit einem Comeback zu rechnen.

Ida-Marie Dahl (8), Karine Dahlum (7), Sarah Paulsen (6), Virag Fazekas (2), June Bøttger (2) und Lea Hansen (2) erzielten die Tore für SønderjyskE.