Handball

SønderjyskE-Handballerinnen rutschen in den Abstiegskampf

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Sofia Stenholt machte im Angriff ein starkes Spiel, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Mit der Hoffnung auf die dritte Endrunden-Teilnahme in Folge waren die SønderjyskE-Handballerinnen in die Saison gegangen, doch davon sind sie derzeit weit entfernt. Nach der Niederlage gegen Aufsteiger HØJ muss der Blick nach unten gerichtet werden.

Der miserable Saisonstart ist noch weiter ausgebaut worden. Die Liga-Handballerinnen von SønderjyskE haben auch das Auswärtsspiel gegen den bislang punktlosen Aufsteiger HØJ mit 29:33 verloren und stehen nach der vierten Niederlage in Folge weiter ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Hellblauen hatten die dritte Endrunden-Teilnahme ins Auge gefasst, doch davon sind sie derzeit weit entfernt. Der Blick muss nach unten gerichtet werden, die SønderjyskE-Handballerinnen sind in den Abstiegskampf gerutscht.

„Wir sind mit der Mission nach Farum gefahren, dass wir über 60 Minuten einen Fight sehen wollen. Das ist uns gelungen. Wir haben zwei Punkte verloren, aber ich bin noch nicht dort angelangt, wo ich den Eindruck habe, dass wir abgehängt sind. Unser Fokus liegt dort, dass wir jedes Mal alles geben, um die Punkte zu sammeln, aber es ist klar, dass wir tüchtiger werden müssen“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Line Uno und ihre Teamkolleginnen sind nach vier Spieltagen noch ohne Punktgewinn.

SønderjyskE Kvindehåndbold hatte die ersten drei Saisonspiele deutlich gegen Nykøbing Falster (22:32), Silkeborg-Voel (29:35) und Viborg HK (22:38) verloren. Das Duell gegen den ebenfalls noch punktlosen Aufsteiger HØJ war deswegen richtungsweisend, doch nach gutem Beginn wurde auch dieses Spiel verloren.

„Viele Ansätze waren gut. Hin und wieder spielten wir Traumhandball, aber hin und wieder haben wir auch den Ball unbedrängt über die Seitenlinie geworfen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Punkten auf der Skala war einfach zu groß“, meint Peter Nielsen.

Die SønderjyskE-Handballerinnen hatten die Partie in Farum anfangs im Griff und führten nach 20 Minuten mit 13:8, doch der Aufsteiger stellte auf ein Sieben gegen Sechs um und kam wieder ins Spiel, auch weil das Angriffsspiel der Gäste gegen Ende der ersten Halbzeit ins Stocken geriet.

Torhüterin Julie Stokkedal Poulsen begann gut, konnte aber in der zweiten Halbzeit den Gegner nicht aufhalten.

Die Hellblauen gingen mit einer 15:14-Führung in die Halbzeitpause und blieben nach dem Seitenwechsel lange dran, doch in den letzten zehn Minuten kippte das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen.

„Unser Angriffsspiel wurde immer stressiger und wir hatten am anderen Ende viele Situationen, in denen wir den Angriffsversuch des Gegners eigentlich schon abgewehrt hatten, aber der Ball dann eben doch irgendwie im Netz landete“, ärgert sich der Trainer.

Sofia Stenholt (8), Sarah Paulsen (8/5), Karine Dahlum (4), Line Uno (3), Lea Hansen (2), Sidsel Mattesen (2) und Sherin Obadli erzielten die Tore für SønderjyskE Kvindehåndbold.

Sidsel Mattesen trifft von der Außenposition.

Es warten in den kommenden Wochen Duelle gegen zwei weitere Abstiegskandidaten, zu Hause gegen EH Aalborg (3. Oktober) und auswärts gegen Skanderborg (11. Oktober).