Handball

Sønderjyske-Handballerinnen geben die Rote Laterne ab

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Olivia Simonsen war mit sechs Toren die erfolgreichste Werferin.

Nach dem Debakel gegen den Abstiegsfavoriten haben die SønderjyskE-Handballerinnen einen überraschenden Heimsieg gefeiert. Trainer Peter Nielsen lobt die Kaltblütigkeit.

Nach einer Reihe von Enttäuschungen in der Liga hat es für die Handballerinnen von SønderjyskE endlich wieder Grund zur Freude gegeben. København Håndbold ist vor 644 Zuschauerinnen und Zuschauern in Apenrade mit 26:25 in die Knie gezwungen worden, nachdem die Gastgeberinnen zur Halbzeitpause noch mit 11:14 hinten lagen.

„Wir haben auch beim Drei-Tore-Rückstand zur Pause die Ruhe bewahrt. Ein großes Lob gebührt der Abwehr, der investierten Energie und nicht zuletzt der Kaltblütigkeit“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Abgeklärter Auftritt von SøjnderjyskE

In einer zerfahrenen und unrhythmischen Begegnung konnten die SønderjyskE-Handballerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit aus einem 11:14-Rückstand eine 18:16-Führung gemacht. Als der Vorsprung zwischen der 50. und 53. Minute von 21:20 auf 24:20 ausgebaut wurde, schien schon eine kleine Vorentscheidung gefallen, doch die Gäste kamen in der vorletzten Minute wieder auf ein Tor heran.

Sarah Paulsen machte 65 Sekunden vor Schluss mit einem Siebenmeter zum 26:24 den Sack zu, der letzte Gegentreffer fiel erst sieben Sekunden vor Spielende.

„København ist gut in die Saison gestartet, wir nicht. Dementsprechend darf das Ergebnis schon als überraschend bezeichnet werden, aber nach einem Skanderborg-Spiel, wo nichts klappte, haben wir beim Training die Überzeugung gefunden, dass wir die Werkzeuge hatten, um København zu schlagen. Und mit großer Abgeklärtheit haben wir es umgesetzt“, freut sich Peter Nielsen.

Olivia Simonsen (6), Sarah Paulsen (6/4), Ida-Marie Dahl (5), Karine Dahlum (4), Pernille Johannsen (2), Lea Hansen (1), Virag Fazekas (1) und Line Uno (1)