Handball

Punkterekord: Dennoch Sorgenfalten bei SønderjyskE

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Peter Nielsen und seine SønderjyskE-Handballerinnen konnten in Skanderborg überzeugen.

Die SønderjyskE-Handballerinnen haben in der Liga so viele Punkte gesammelt wie nie zuvor, gehen dennoch mit einem schlechten Gefühl in die Meisterschafts-Endrunde.

Die Leistungen waren in den vergangenen Wochen selten berauschend, und nur eines der letzten sechs Spiele konnte gewonnen werden, nachdem die SønderjyskE-Handballerinnen zum Abschluss der regulären Saison beim bisherigen Tabellenschlusslicht EH Aalborg mit 30:32 verloren.

Das Gefühl, mit dem die Hellblauen in die Meisterschafts-Endrunde gehen, hätte besser sein können, auch wegen der vielen Ausfälle. Es fehlten beim Kellerkind wieder einmal sieben Spielerinnen – so verloren sich eine Ersatztorhüterin und zwei Feldspielerinnen auf der Bank.

Endrunden-Auftakt gegen Team Esbjerg

„Wir müssen herausfinden, wie wir die Endrunde angreifen können. Wir wissen, dass wir einen schmalen Kader haben und bekommen voraussichtlich nur June Bøttger zurück. Auch Line Uno ist ein Thema, aber sie wird nach ihrer langen Pause ja nicht 60 Minuten spielen können“, so SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Die Endrunde beginnt am 16. oder 17. April mit einem Heimspiel gegen Team Esbjerg, danach kommt am 23. oder 24. April ein Auswärtsspiel gegen Ikast Håndbold. Es folgen zwei Heimspiele gegen Viborg HK und Ikast Håndbold.

Um hier eine Chance zu haben, müssen die SønderjyskE-Handballerinnen sich gegenüber der Leistung am späten Sonnabendnachmittag bei EH Aalborg steigern.

EH Aalborg verhindert den direkten Abstieg

„Wir waren in einigen Situationen unkonzentriert und haben irgendwo zwischen 12 und 15 hundertprozentige Torchancen vergeben“, ärgert sich Peter Nielsen.

EH Aalborg musste gewinnen, um den direkten Abstieg zu vermeiden, und bekam das große Nervenflattern, als die Führung von 20:14 (37.) auf 27:25 (52.) schmolz.

„Wir hatten mit einer 3-3-Deckung Erfolg und Nervosität in die gegnerische Mannschaft gehaucht, um dann mit vergebenen Chancen alles wieder zu verspielen“, so Peter Nielsen.

Ida-Marie Dahl (6), Lea Hansen (6), Nicoline Olsen (4), Melissa Petrén (4/3), Sara Ibranovic (3), Olivia Simonsen (3), Josefine Dragenberg (3) und Karine Dahlum (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.