Handball

Nach langer Pause hat Saxburg wieder ein Frauenteam

Veröffentlicht Geändert
Anita Friis schaffte 2020 mit dem SC Saxburg/Bülderup den Aufstieg in die 3. Division – nach ihrer Rückkehr gehört sie zu den Spielerinnen, die zur Gründung einer Frauen-Mannschaft beigetragen haben.

Als Aufsteiger in die 3. Division warfen die Saxburger Handballerinnen vor fünfeinhalb Jahren das Handtuch in den Ring. Die halbe Mannschaft verließ hauptsächlich aus Studiengründen den Klub. Jetzt folgt der Neuanfang in der Serie 2.

Der SC Saxburg/Bülderup hat nach langer Pause wieder eine Frauen-Handball-Mannschaft, nachdem er im September 2020 auf dem vorläufigen Höhepunkt das Frauen-Team aus dem Spielbetrieb zurückziehen musste.

Die Saxburgerinnen waren im Frühjahr 2020 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die 3. Division aufgestiegen, doch vor dem Saisonstart verließen nicht weniger als neun Spielerinnen den Klub.

„Die halbe Mannschaft ist nach Aarhus gezogen, aber mittlerweile sind einige davon wieder zurückgekehrt, und sie haben schon im Sommer versucht, ein Team zu bilden. Es waren damals nicht genug Spielerinnen, aber es sind mehr hinzugekommen, und mittlerweile sind es schon zwölf. Ich habe zugesagt, die Frauen zu trainieren“, sagt Kurt Iwersen.

Jede Menge Spaß

Der Neustart erfolgt in der Serie 2, und vor dem ersten Punktspiel am Dienstag ab 19.15 Uhr in der Bülderuphalle gegen Sønderborg Håndbold ist die Ungewissheit über das Leistungsvermögen der neuen SC-Mannschaft groß.

„Wir haben uns in der Serie 2 angemeldet, wissen aber nicht so recht, wo wir stehen. Es ist unterschiedlich, wie viel die verschiedenen Spielerinnen Handball gespielt haben, und der Niveauunterschied ist schon groß, aber ich denke, wir werden in der Serie 2 gut mithalten können“, meint Kurt Iwersen.

„Große Ambitionen gibt es nicht, aber wir gehen nicht aufs Spielfeld, um zu verlieren. Wir trainieren einmal die Woche und haben jede Menge Spaß“, so der Saxburger Trainer.