Kriminalität

33-jähriger Rindfleischdieb vier Wochen in U-Haft

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Das Gericht in Sonderburg

Nach Diebstahl und Raubüberfall bei Rema 1000 in Sonderburg: Dem Mann werden zehn neue Vergehen zur Last gelegt.

Laut Polizei hat ein 33-jähriger, nach eigenen Angaben von Alkohol und Kokain abhängiger Mann in den vergangenen Tagen in verschiedenen Supermärkten der Sonderburger Gegend mit seinem kriminellen Verhalten für Tumult gesorgt. Er hatte laut Staatsanwaltschaft mehrfach versucht, Rindfleisch und Bier zu stehlen.

Der Mann wurde nach seiner Festnahme dem Haftrichter Kim Grunnet vorgeführt. Dieser schickte den wiederholt kriminellen Mann für vier Wochen in U-Haft, berichtet „JydskeVestkysten“.

Dienstagnachmittag bei Rema 1000

Der 33-Jährige konnte sich nicht an alle Details bei dem Rindfleischdiebstahl bei Rema 1000 am Dienstag in Sonderburg erinnern. Ein Rema-Angestellter hatte ihn beim Diebstahl erwischt und ihn gebeten, das Fleisch wieder in die Kühltruhe zu legen.

Der 33-Jährige hatte ihm plötzlich auf Englisch geantwortet, dass er kein Dänisch verstehe. Als der Angestellte ihm eine Hand auf die Schulter legte, stieß der 33-Jährige ihn mit einem Hieb in die Brust weg. Dann verließ er das Geschäft. Beim Fahrradständer hatte er dem Angestellten, der ihm gefolgt war, damit gedroht, ihn mit seinem Fahrrad angreifen zu wollen.

Geld für Kokain

Eine Augenzeugin hatte laut Polizei gehört, wie er drohte: „Das solltest du jetzt nicht tun. Wenn du es tust, dann breche ich dir deinen Nacken.“ Daran konnte sich der Ladendieb nach einem Vorab-Gespräch mit seinem Rechtsanwalt im Sonderburger Gericht nicht erinnern.

Der 33-Jährige gab diverse kriminelle Handlungen zu. In Polizeikreisen ist er als Ladendieb bekannt. Er ist mehrfach für Diebstahl und anderweitigen Betrug verurteilt worden. Mit seinen kriminellen Aktivitäten wollte er seinen Kokainmissbrauch finanzieren, gab er vor Gericht an.