Wunsch nach mehr Frauenstatuen im öffentlichen Raum: Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge machen

Veröffentlicht Geändert

Wichtige Frauen der dänischen Geschichte sollen mit Statuen im öffentlichen Raum geehrt werden, meint Kulturminister Jakob Engel-Schmidt (Moderate). Überall in Dänemark stehen Männer aus Stein und Bronze als Symbole der dänischen Geschichte, aber Frauen sind laut Regierung fast nicht vertreten.

Jetzt haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, über das Portal borgerbidrag.dk Vorschläge zu machen, die schließlich als Statue umgesetzt werden könnten. „In Kopenhagen gibt es zum Beispiel mehr Statuen von Fabelwesen als von Frauen. Das ist unausgewogen, wenn man bedenkt, dass unsere jüngere Geschichte in hohem Maße auch von talentierten Frauen geprägt ist“, sagt der Kulturminister. Auch wenn dies nicht unbedingt zu mehr Gleichberechtigung führe, sei es dennoch eine gute Idee.

Der Minister hat bereits zuvor mehrere Frauenstatuen vorgeschlagen und eine Bestandsaufnahme der Statuen im öffentlichen Raum initiiert. Diese ist noch nicht abgeschlossen. Hier seien die Kommunen ein wichtiger Partner. Laut einer früheren Umfrage der Zeitung „Jyllands-Posten“ aus dem Jahr 2023 sind 31 von 321 Statuen und Büsten im öffentlichen Raum Frauen gewidmet.