Einwanderung: Traditionelle dänische Nachnamen wie Nielsen, Jensen und Hansen immer seltener

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Über die vergangenen 30 Jahre hat sich die Anzahl der traditionellen Nachnamen mit dem Suffix „-sen“ in Dänemark verringert. Dennoch halten sich die altbekannten Nielsen, Jensen und Hansen nach wie vor an der Spitze der am häufigsten auftretenden Nachnamen. Heute tragen jedoch nur noch vier von zehn Personen in Dänemark einen Nachnamen mit dieser Endung, im Gegensatz zu 61 Prozent vor 30 Jahren.

Im Jahr 2024 gibt es somit 272.000 weniger Personen mit einem traditionellen dänischen Nachnamen im Vergleich zu vor 30 Jahren, obwohl die Bevölkerung in diesem Zeitraum um 770.000 Personen gewachsen ist. Laut Danmarks Statistik ist dieser Rückgang auf zwei Hauptfaktoren zurückzuführen. Zum einen auf einen gestiegenen Anteil von Einwanderinnen und Einwandern, die neue Nachnamen mitgebracht haben, und zum anderen auf eine Änderung im Namensrecht im Jahr 2006, die es erleichtert hat, den Nachnamen zu ändern.