„Dunkelflaute“: Strompreise erreichen höchsten Stand seit 2022

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Den zweiten Tag in Folge werden am Donnerstag ungewöhnlich hohe Strompreise erwartet. Am späten Mittwochnachmittag erreichten die Strompreise fast 11 Kronen pro Kilowattstunde – einschließlich Mehrwertsteuer und weiterer Abgaben. Man muss bis ins Jahr 2022 zurückgehen, um ähnliche Preise zu finden, heißt es von „Norlys Energi“, die 540.000 Kundinnen und Kunden in Dänemark haben. Dennoch werde der hohe Strompreis nur vorübergehend sein und seinen Peak am Donnerstag zwischen 17 und 18 Uhr haben. Das Bild ist in weiten Teilen Europas dasselbe und liegt an der Tatsache, dass es derzeit praktisch keinen Wind und wenig Sonne gibt, während gleichzeitig viel Strom verbraucht wird. Sorgen Solar- und Windenergie normalerweise für billige, grüne Energie, steigen die Preise bei geringer Produktion und hoher Nachfrage. Dann werden Kraftwerke aktiviert, die Öl, Gas und Kohle für die Stromerzeugung benötigen. Die fossilen Brennstoffe bestimmen die Preise, so Norlys Energi. Von einer neuen Energiekrise könne man jedoch nicht sprechen.