Beschäftigung von Zugewanderten aus nicht-westlichen Ländern steigt

Veröffentlicht Geändert

Seit 2015 ist die Beschäftigung von Eingewanderten aus nicht-westlichen Ländern deutlich gestiegen. Dies geht aus der Veröffentlichung „Indvandrere i Danmark 2023“ hervor, die am Dienstag von Danmarks Statistik veröffentlicht wurde. Demnach lag die Beschäftigungsquote für Männer 2021 bei 69 Prozent, verglichen mit 53 Prozent im Jahr 2015. Bei Frauen lag sie 2021 bei 58 Prozent (2015: 45 Prozent).

Die meisten Männer arbeiten im Hotel- und Gaststättengewerbe (37 Prozent), danach folgen Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei (32 Prozent). Die meisten Frauen (33 Prozent) sind in Reisebüros, im Reinigungsgewerbe oder weiteren Dienstleistungsbetrieben beschäftigt. Auch in der Land- und Forstwirtschaft und der Fischerei ist der Anteil der Zuwanderinnen hoch (32 Prozent).

Die Beschäftigungsquote für Menschen dänischer Herkunft lag im Jahr 2021 bei 81 Prozent für Männer und 78 Prozent für Frauen, während sie im Jahr 2015 bei 77 Prozent für Männer und 73 Prozent für Frauen lag. Obwohl sich die Kluft verringert hat, liegt die Beschäftigungsquote von Zugewanderten aus nicht-westlichen Ländern immer noch unter dem Niveau der Mehrheitsbevölkerung.