25 Millionen für das Strafvollzugswesen statt für Integrationsmaßnahmen

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Ein Betrag in Höhe von 25 Millionen Kronen, der eigentlich für eine Reihe von Integrationsmaßnahmen vorgesehen ist, könnte stattdessen dem Strafvollzug zugewiesen werden, um mehr Geld für zusätzliche Gefängnisplätze sicherzustellen. Dies berichtet die Zeitung „Information“.

Laut dem Medium haben kürzlich 11 zivile Organisationen, die sich für Integrationsmaßnahmen einsetzen, Anrufe von der Agentur für internationale Rekrutierung und Integration (Siri) erhalten. Ihnen wurde in diesem Zusammenhang mitgeteilt, dass sie nicht damit rechnen können, die Mittel zu erhalten, die im Haushaltsgesetz für 2024 für ihre Maßnahmen vorgesehen sind.

Bereits im Jahr 2021 einigte sich eine politische Mehrheit darauf, jährliche Einsparungen von 25 Millionen Kronen bei staatlichen Integrationsmaßnahmen umzusetzen. Der Betrag soll nun jährlich an den Strafvollzug übertragen werden.