Marie-Louise Sørensen erfindet sich beruflich immer wieder neu Sie liebt das Ungewöhnliche. Mag es, herausgefordert zu werden. Dieses Lebensmodell hat sich die 48-Jährige nicht nur als Lehrerin, Kindermädchen, Sekretärin, Gemeindepastorin, Krankenhausseelsorgerin oder Therapeutin erfüllt. Stets mit einem Ziel vor Augen und dennoch flexibel auf dem Weg dorthin. Auch ihre Hobbys sind eine echte Aufgabe.
Unsere Alltag-Tipps: So nutzen wir Ressourcen achtsam Nachhaltiger Alltag: Ob wir duschen, ein neues T-Shirt kaufen oder ein Geschenk üppig in Plastikfolie verpacken – wir verbrauchen dafür Ressourcen, die endlich sind. Und wir hinterlassen unendlich viel Müll. Das „Nordschleswiger“-Team verrät, wie es ganz einfach auch anders geht.
„Verschreiber beim „Nordschleswiger“: So schön hauen wir manchmal daneben“ In der Buchstabensuppe, die die Journalistinnen und Journalisten des „Nordschleswigers“ tagtäglich kochen, haben sich mal wieder einige besondere Zutaten hineingeschmuggelt: innovative Wörter, neue Zusammenhänge und Lebenswirklichkeiten – perfekt zum Angeben! Wir können uns eben richtig schön verschreiben.
Stubentiger als Löwenzahnbändiger Manche tarnen sich mit lieblichen Namen – Hirtentäschel. Andere klingen schon nach einem problematischen Zusammenleben zwischen Mensch und Pflanze – Giersch. Hornsauerklee. Löwenzahn. Unkraut eben. Helfen könnte dagegen die Einstellung. Oder das Einstellen von tierischen Helfern.
Vorlese-Finale mit Mord, Rache und Action Lena-Sophie Mascher von der Ludwig-Andresen-Schule in Tondern hat mit ihrer Art des Vorlesens klar überzeugt. Sie gewann den 54. Nordschleswig-Entscheid in der Deutschen Zentralbücherei Apenrade. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Björn Leonard Minnich und Neyla Krümmel.
„Schön verschreiben 12.0“ Kurz mal nicht aufgepasst – und schon machen die Buchstaben beim Schreiben, was sie wollen. Oder was die Journalistinnen und Journalisten unbewusst wollen. Etwa eine neue – weibliche Gesellschaftsordnung? Oder wollen sie „Nordschleswiger“-Redakteurin Marlies Wiedenhaupt die Korrekturarbeit versüßen und neuen Stoff für diese Rubrik liefern. Bitte schön!
„Schön verschreiben 11.0“ Der Korrektur fallen sie meist zum Opfer, aber hier gehören sie hin – die neu geschöpften Wörter der Redaktion, die durch Verschreiben entstehen. Manchmal machen unsere Kreationen die Welt ein bisschen schöner, manchmal haben sie sogar das Potenzial, die Polizei zu begeistern. Etwa im Straßenverkehr.
Karin Petersen: Meine schönste Erinnerung an 2023 In unserer Serie „Meine schönste Erinnerung an 2023" teilen Personen aus der Minderheit die Erlebnisse mit uns, die sie positiv auf das vergangene Jahr blicken lassen. Dieser Beitrag erzählt Karin Petersens Geschichte.
Kirchenvertretertagung: Von Feiern, Finanzen und einer Versteigerung Ein aufregendes Jahr liegt hinter der Nordschleswigschen Gemeinde – stand es doch ganz im Zeichen ihres 100. Geburtstages. Zeit für eine Bilanz auf der Kirchenvertretertagung. Ein weiteres Thema: der Haushalt für das kommende Jahr, der ebenso Anlass zum Aufatmen gibt wie das gelungene Jubiläumsjahr. Die Anwesenden konnten zudem einen Pastor und eine Pastorin in der Rolle als Auktionatoren erleben.
Wo Möhren und Malven Kraut an Kraut sprießen Der Gemüsegarten von Karin Petersen ist ein fröhlich-buntes Ensemble. Denn im Frühjahr hat sie die Samen von Blumen und Essbarem nah beieinander ausgesät. Der Plan: Es sollte daraus ein ästhetisches Ganzes entstehen. Und die Saat ging auf.
Emil will Menschen aus aller Welt begegnen – und dem Papst Rund eine Million Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich vom 1. bis zum 6. August zum Weltjugendtag in Portugal. Auch Emil Schlüter aus Nordschleswig ist dabei. Worauf sich der 17-Jährige sonst noch freut.
4.500 Schallplatten zum Ausleihen: „Wellness für die Ohren“ Die Deutsche Zentralbücherei Apenrade verleiht auch Schallplatten. Das wissen viele Nutzerinnen und Nutzer gar nicht. Eddy Evensen hat diese Möglichkeit für sich entdeckt und erzählt begeistert von der Freude des Stöberns und davon, warum Schallplatten für ihn das Hörerlebnis schlechthin sind.
„Schön verschreiben 10.0“ Haben wir Journalistinnen und Journalisten heimlich und in Eigenregie unseren Aufgabenbereich erweitert? Ja! Denn außer dem Informieren, Kritisieren und Unterhalten mit dem geschriebenen Wort können wir es nicht lassen, unermüdlich das Leben verschönern zu wollen. Hier wieder einige unveröffentlichte Spezialitäten, die erst jetzt und hier zum Lesestoff werden.
Elke Hußmann: Als Synodale Bindeglied zwischen den Kirchen Bei den Synodensitzungen in Schleswig-Holstein lernt Elke Hußmann Menschen von 18 bis Mitte 80 kennen – darunter Handwerker ebenso wie Akademikerinnen. Das erweitert ihren Horizont. Als Synodale repräsentiert sie dort die Nordschleswigsche Gemeinde. Warum sie es wichtig findet, bei den Treffen sichtbar zu sein, erzählt sie uns im Gespräch.
Matthias Alpen: Für andere da sein ist unsere beste Werbung 100 Jahre Nordschleswigsche Gemeinde: Was ist erreicht – und wie geht es weiter? Der NG-Senior Matthias Alpen verrät im Interview, wie er die Minderheit heute – und in Zukunft – sieht.
Nach 78 Jahren erzählt Elfi Krag von ihrer Flucht aus Ostpreußen Über ihre Flucht aus Ostpreußen 1945 hat Elfi Krag viele Jahrzehnte kaum gesprochen. Doch nun drängen die Erinnerungen an die Oberfläche. Auslöser ist wohl die aktuelle Situation, die viele Menschen zwingt, ihre Heimat zu verlassen, vermutet die 94-Jährige. Dass sie mit ihrem Leben und ihrem Schicksal im Reinen ist, hat mehrere Gründe.
Zu besichtigen: Ein Staatsgeheimnis mit Stahltüren unter der Akademie Sankelmark Viele, viele Male haben Mitglieder der deutschen Minderheit die Neujahrstagung in der Akademie Sankelmark besucht. Dass „Simon“ in all den Jahren auch da war, hat wohl niemand geahnt. Bei der nächsten Tagung im Januar steht einer Kontaktaufnahme nichts mehr im Weg. Wir haben ihn uns vom ehemaligen Hausmeister schon mal vorstellen lassen.
Nordschleswigsche Gemeinde: „Die Kosten fliegen uns weg“ Es war ein Abend der Gegensätze. Sorgen bereiten der Nordschleswigschen Gemeinde die steigenden Energiekosten und die hohe Inflationsrate. Aber bei der Kirchenvertretertagung am Mittwoch war auch Vorfreude auf den 100. Geburtstag im kommenden Jahr zu spüren. Und noch viel Positives mehr.
„Trotzdem gendern“ Viele Menschen halten das Gendern für einen einzigen Murks, weil es an ihrer Lebens- und Sprachwirklichkeit vorbeigeht, oder sie empfinden es als Zeit- und Energieverschwendung. Aber es gibt gute Gründe, es dennoch zu tun, versichert Redakteurin Marlies Wiedenhaupt.
„Oscarverdächtige Grenzkontrollen“ Filmreife Szenen spielen sich zuweilen an den deutsch-dänischen Grenzübergängen ab. Einen Oscar haben sie nicht verdient. Oder doch? Grenzpendlerin und „Nordschleswiger“-Redakteurin Marlies Wiedenhaupt würde einen für die schlechteste Kommunikation verleihen.
„Schön verschreiben 9.0“ Wo gehobelt wird, fallen Späne. Und wo geschrieben wird, fallen immer mal wieder altbekannte Wörter in schöne neue Zusammenhänge – nur weil sie falsch geschrieben wurden. Und schon haben wir eine schöne neue Welt, versichert „Nordschleswiger“-Redakteurin Marlies Wiedenhaupt.
Biene & Co. im Garten: Fastfood, Gourmet- oder All-inclusive-Aufenthalt Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sind bedroht. Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen in privaten Gärten einen Lebensraum zu bieten. Das ist auf unterschiedlichen „Service-Niveaus“ möglich – mit entsprechendem Wohlfühl- und Überlebens-Angebot.
„Schön verschreiben 8.0“ Wir sind ja froh, dass Frauen immer häufiger nicht nur mitgedacht, sondern auch mitgeschrieben werden. Doch das Gendern kann sogar zu Majestätsbeleidigung führen. Es sei denn, das Positive daran bekommt eine Chance, findet „Nordschleswiger“-Redakteurin Marlies Wiedenhaupt.
Schön verschreiben 7.0 Das Leben – beziehungsweise das Lesen – könnte so schön sein! Noch schöner als sowieso schon, wenn die eine oder andere Wortkreation in unseren Artikeln nicht der Korrektur zum Opfer fallen würde. „Nordschleswiger“-Redakteurin Marlies Wiedenhaupt findet, so mancher Fußballfan etwa hätte viel mehr Spaß.
„Schön verschreiben 6.0“ Wer beim „Nordschleswiger“ Texte verfasst, ist ja nicht nur Denker, sondern auch Dichter. Deshalb kann sich Redakteurin Marlies Wiedenhaupt beim Korrekturlesen manchmal zunächst keinen Reim darauf machen, was bestimmte Wortkreationen bedeuten.
„Schön verschreiben 5.0“ „Der Nordschleswiger“ killt den Klimawandel, eliminiert Epidemien, ersinnt neue Branchen und Rituale. Und agiert sogar wie Mary Shelley in ihrem „Frankenstein“, verrät Redakteurin Marlies Wiedenhaupt. Aber dann kommt die Korrektur …
„Vorbild“: Was Louise Thomsen Terp antreibt Für ihr Engagement gab es den Nordschleswig-Preis. Doch wie schafft die 39-Jährige es, vier Kinder, einen Job, Lokalpolitik und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen? Das Whiteboard in der Küche ist da nur ein Teil ihres Rezeptes.
„Schön verschreiben – Weihnachtsedition“ Was haben Schweine in der Produktion von weihnachtlichem Deko-Zauber zu suchen? Was die Ente damit zu tun hat und warum Küchengeschirr plötzlich zur Zielgruppe des „Nordschleswigers“ gehört, das verrät Redakteurin Marlies Wiedenhaupt in einer Vorfeiertagsausgabe der Rubrik „Schön verschreiben“.
„Schön verschreiben 4.0“ Klappern gehört zum Handwerk. Verschreiben bei Journalisten auch. Zum Glück. Wäre das nicht der Fall, würden uns viele besondere Wortkreationen entgehen. Und die Wissenschaft wäre womöglich um eine neue – vom „Nordschleswiger“ inszenierte – Erkenntnis ärmer, behauptet Redakteurin Marlies Wiedenhaupt.
„Schön verschreiben 3.0“ Verschreiber sind beim „Nordschleswiger“ an der Tagesordnung. Die meisten eliminiert die Korrektur, aber die besten schaffen es in diese Rubrik. An manchen hätte sogar der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, seine wahre Freude gehabt, ist Redakteurin Marlies Wiedenhaupt sicher.
„Schreiben kann doch nicht so schwer sein“ Das Thema Einschulung steht bei vielen gerade dick im Kalender. Doch wie haben Leiterinnen der deutschen Schulen in Nordschleswig ihren eigenen ersten Tag erlebt?
„Schön verschreiben 2.0“ Es gibt Wörter, die gibt es gar nicht. Die sollte man aber erfinden, weil sie so schön sind. Kein Problem für den „Nordschleswiger“. Redakteurin Marlies Wiedenhaupt stellt sie vor.
Neuer Lebensabschnitt mit Mitte 70 Ein Neuanfang mit 76 Jahren? Heike und Walter Jacobsen haben ihn gewagt. Sie tauschten ein riesiges Grundstück bei Warnitz mit Ländereien, parkähnlichem Garten, 300 Quadratmeter Wohnfläche und eigenem Zugang zum Strand gegen ein neues Zuhause in Tingleff. Ein besonderes Ritual hat den Abschiedsschmerz gemildert.
Die Harten in den Garten Der Blutrote Storchschnabel, die Hohe Fetthenne und der Gewöhnliche Dost haben eines gemeinsam – sie kommen mit trockenen Phasen relativ gut klar, was letztlich Wasser spart. Annette Lepple stellt 44 dieser Pflanzen vor. Aber die Autorin hat noch mehr Tipps für nachhaltiges Gärtnern auf Lager.
Amseln schätzen Äpfel In den kalten Wintermonaten, vor allem bei Minusgraden und nach Schneefall, ist es für Amseln und andere Vögel schwieriger, Futter zu finden. Die dänische Tierschutzorganisation Dyrenes Beskyttelse sagt, wie der Mensch hier helfen kann.
„Schön verschreiben“ Wer schreibt, macht Fehler. Aber manchmal entsteht dadurch eine bessere, schönere Welt. Sogar dem Coronavirus kann man so den Garaus machen, weiß Marlies Wiedenhaupt.
Spielesammler: Adrenalindusche und zweierlei Glück Piet Schwarzenberger liebt Spiele. Mittlerweile hat er über 800 Stück in seiner Sammlung. Am beglückendsten findet der 53-jährige Konrektor der Deutschen Schule Hadersleben die Spiele, bei denen die Kooperation zählt. Auch fünf Favoriten stellt er hier vor.
Naturschauspiel mit Nebenwirkungen Die robuste Amerikanische Kermesbeere präsentiert im Laufe des Gartenjahres spannende Farbveränderungen. Allerdings hat sie auch einen Nachteil.
Übersehene Schönheiten im Blick Erika Hallmann schaut ganz genau hin – und fotografiert dann die Details von Pflanzen. Jetzt im Herbst sind es vor allem die Samenstände, die die 83-Jährige faszinieren.
Jetzt den Frühling pflanzen Zwiebelblumen eröffnen meist im Frühjahr die neue Gartensaison. Der Grundstein dafür wird von September bis November gelegt. Damit Schneeglöckchen und Narzissen, Tulpen, Perlhyazinthen & Co. prächtig gedeihen, hat die dänische Gartengesellschaft „Haveselskabet“ sieben Tipps auf Lager.