Deutsche Minderheit

Das Knivsbergfest soll gemütlicher werden

Jan Peters
Jan Peters Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Ein Bartisch aus Paletten beim Tønder Festival. Foto: Gwyn Nissen

Mit Sitzgelegenheiten aus Holzpaletten wollen die Planer der Veranstaltung noch mehr Festival-Flair verpassen.

Wie schaffen wir mehr Atmosphäre auf dem Knivsbergfest? Mit dieser Frage haben sich die Planer des Minderheitenfestes beschäftigt und eine flexible und günstig umzusetzende Lösung gefunden. „Wir werden Sitzecken und Sofas aus Paletten bauen. So entsteht mehr Festivalstimmung“, berichtet Lasse Tästensen, einer der Mitplaner und Vereinskonsulent des Deutschen Jugendverbandes für Norschleswig.

Einfach herzustellen

Die Ideen dazu haben sie sich beim Tønder Festival geholt. „Dort konnten wir schon vor dem Start des Festivals auf das Gelände und schauen, welche Lösungen dort gefunden wurden. Wir waren sehr angetan von den Paletten-Möbeln, denn sie sind mit einfachen Mitteln günstig selbst herzustellen“, erklärt Tästensen.

Doch die Sitzmöglichkeiten aus alten Holzpaletten werden nicht die einzigen sein. Der SV Tingleff plant, ebenfalls eventuell eine Bar aus den Transportunterlagen herzustellen.

Über 20 der Sitzgelegenheiten, so hofft Lasse Tästensen, können in Eigenregie gebaut werden. Am kommenden Mittwoch, 18. April, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr können Helfer beim Bau der Sitzecken und Sofas unterstützen. „Jeder ist herzlich willkommen, uns beim Bau zu helfen. Ob von 15 bis 20 Uhr oder nur für eine Stunde. Jede Hilfe zählt“, sagt der Vereinskonsulent und verspricht, dass „keiner hungrig oder durstig nach Hause geht“.

Einfach aber gemütlich. Foto: jpr

Stimmung Zaubern

Stehen sollen die Möbel unter anderem vor dem Festzelt, wo bisher immer Festgarnituren als Sitzgelegenheit dienten. „Ich finde aber, dass solche Palettensofas einfach gemütlicher sind und mehr Stimmung zaubern“, meint Tästensen. Er ist sehr begeistert von der Idee, denn „die Paletten sind günstig zu beschaffen – einige wurden dem Jugendverband schon geschenkt – sie sind sehr flexibel einsetzbar und können wiederverwendet werden“, erklärt der Mitplaner des Knivsbergfestes.

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