Diese Woche in Kopenhagen

Bomben für den Frieden

Kopenhagen Die militärische Reaktion aus Washington, London, Paris könnte dazu verleiten, zu meinen: Assad, Du kannst deine Bevölkerung knechten und töten so viel du willst, aber setze dabei ja kein Giftgas ein. Dann werden wir reagieren. Wie wäre es doch befreiend, einen dänischen Außenminister zu erleben, der sich über solche Fragen öffentlich Gedanken macht. Oder eine Bundeskanzlerin und einen Staatsminister nachdenklich darüber reden zu hören, wie in der EU eine Diskussion über die Nahost-Politik angestoßen werden könnte. Doch das wäre wohl nur politisch naiv gedacht, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen.

Diese Woche in Kopenhagen

Auf dem Weg nach Waterloo im deutsch-dänischen Grenzland verhaftet

Kopenhagen Der ehemalige katalanische Regionalpräsident sitzt nach seiner Verhaftung in Neumünster im Gefängnis. Eine Freilassung des Katalanen wäre die einzig richtige Entscheidung. Ein frei gewählter Ex-Präsident darf nicht beim überqueren der deutsch-dänischen Grenze aus politischen Gründen verhaftet werden, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen.

Diese Woche in Kopenhagen

Von Kopenhagen nach Brüssel: Nicht mehr so einsam – und doch ziemlich allein

Kopenhagen/Brüssel Europa braucht nach dem Brexit mehr Geld, weil man gemeinsam mehr erreichen will. Da wird der Mehrheit der Kollegen die Einsamkeit des dänischen Regierungschefs vermutlich nicht so arg zusetzen. Eine Aufstockung des Mitgliedsbeitrages erscheint derzeit das realistischste Szenario, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen.

Diese Woche in Kopenhagen

Prinz Henrik: Von Idiosynkrasien und Singularitäten

Kopenhagen Ein neues Phänomen, dass sich in den letzten Jahren immer mehr in der Gesellschaft zeigt, ist die Singularität, das Streben des Einzelnen einzigartig zu sein. Dies wird vor allem auch am Tode von Prinz Henrik deutlich, der von der in vieler Augen peinlichen Persönlichkeit nach seinem Tod zu einem bewunderten Freigeist wurde, sagt Jan Diedrichsen, Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark.

Diese Woche in Kopenhagen

Mehr Einfluss nach Kopenhagen: Lasst uns Aufgaben aus Brüssel zurückholen

Kopenhagen Die EU-Kommission macht sich immer mehr dafür stark, Aufgaben, die derzeit von Brüssel wahrgenommen werden, wieder zurück in die Mitgliedsstaaten zu verlagern. Trotzdem ist von genauen Forderungen der EU-Skeptiker noch nichts zu hören, wundert sich Jan Diedrichsen, Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark. Er fordert eine Diskussion zu beginnen, welche Aufgaben und damit verbundene Kosten zukünftig in den Hauptstädten wahrzunehmen sind.

Diese Woche in Kopenhagen

Die Landwirtschaft muss zittern: Subventionen werden neu verhandelt

Kopenhagen EU-Agrarkommissar Phil Hogan wirbt derzeit in Brüssel dafür, dass die gemeinsame Agrarpolitik künftig in größerer Verantwortung der Mitgliedstaaten geschehen solle. Es wird interessant zu verfolgen, wie die Regierung von Lars Løkke Rasmussen in Brüssel auf diese geforderte Neuausrichtung reagiert. Etwaige Kürzungen und Verlagerungen, weg von den Direktsubventionen, müsste Lars Løkke Rasmussen den Landwirte in Dänemark noch erklären, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen.

DIESE WOCHE IN KOPENHAGEN

Trouble im Paradies: Die reichen Betrüger gehören an den Pranger

Kopenhagen Die „Paradise Papers“ belegen erneut, wie Reiche und internationale Firmen Steuern hinterziehen. Es kann nicht angehen, dass es eine „Schattenwelt der Superreichen“ gibt, die sich eines organisierten Systems des Betruges bedient. Dänemark muss sich auch in der EU dafür einsetzen, dass diese Schlupflöcher geschlossen und Täter bestraft werden, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen.

Diese Woche in Kopenhagen

Zukunft der Menschenrechte – Dänemark an der Spitze des Europarates

Kopenhagen Wer hätte das gedacht: Die Menschenrechte geraten weltweit ins Wanken – und Dänemark rüttelt mit. Dabei sind es gerade die Menschenrechte, die Menschen von der Flucht vor Armut oder Verfolgung abhalten können, sagt Jan Diedrichsen, Leiter des Sekretariats der Deutschen Volksgruppe in Kopenhagen und Leiter der Vertretung des Schleswig-Holsteinischen Landtages bei der Europäischen Union in Brüssel.

DIESE WOCHE IN KOPENHAGEN

Russland militärisch die Stirn bieten – oder Liebesgrüße nach Moskau?

Kopenhagen Dänemark setzt derzeit auf ein aggressives Auftreten gegen Russland. Doch eine Aufrüstung biete keine Lösung - Dänemark solle neben der Milliarden-Steigerung des Militärhaushaltes, wieder in die Fähigkeiten investieren, in denen man früher absolute Weltklasse war: Entwicklungshilfe und Krisenprävention und Demokratieaufbau, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen.

Diese Woche in Kopenhagen

Kiel und Kopenhagen glänzen – Erbil und Barcelona zittern

Kopenhagen Während sich im Grenzland zufriedene Minderheiten-Idylle breit macht, ist die Frage des Zusammenlebens der verschiedenen Nationen, Volksgruppen und Minderheiten ein Thema das derzeit in Europa und weltweit für erheblichen Sprengstoff sorgt, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen. Ihm zufolge ist es an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wie man den Regionen und den Minderheiten eine Perspektive bieten kann, wenn es um die Zukunft Europas geht.

Diese Woche in Kopenhagen

Rot-Blaue Balzrufe – kein Platz für humanistische Nebenbuhler

Kopenhagen Die Parteitagsrede der sozialdemokratischen Parteichefin, Mette Frederiksen,hätte auch das Herz eines jeden DF-Mitgliedes erwärmt, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen. Der politische Kurs frederiksens ist ihm zufolge klar: Das Staatsministerium wird mit innenpolitischen Themen gewonnen - gemeinsam Hand in Hand mit der Dänischen Volkspartei.