Umfrage

Inger Støjberg die Nr. eins der Minister

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Kopenhagen
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Inger Støjberg (Venstre) Foto: Scanpix

In einer aktuellen Popularitäts-Messung lässt Inger Støjberg ihre Minister-Kollegen hinter sich.

An Integrations- und Ausländerministerin Inger Støjberg scheiden sich die Geister. In einer aktuellen Popularitäts-Messung vom Meinungsforschungsinstitut Gallup lässt die umstrittene Venstre-Frau ihre Minister-Kollegen aber hinter sich.

Auf einer Skala von 1 bis 100 kommt Støjberg bei Gallup auf 50,21 Punkte und erzielt damit 3,39 Punkte mehr als Staatsminister und Venstrechef Lars Løkke Rasmussen mit 46,82. Venstrevize und Finanzminister Kristian Jensen kommt mit 45,68 Punkten mit aufs Podium der drei, die ihre Sache am besten gemacht haben in der blauen Dreierregierung. Wahlforscher Kasper Møller Hansen erklärt Støjbergs Platzierung damit, dass sie ein klares Profil hat. Er wundert sich dahingegen darüber, dass der ansonsten so gebeutelte Staatsminister Løkke immerhin auf Rang zwei kommt in dieser aktuellen Umfrage.

Ganz unten auf der Hitliste findet man Transportminister Ole Birk Olesen (Liberale Allianz) mit 22,39 Punkten vor seiner Parteikollegin Seniorenministerin Thyra Frank mit 23,656. Die ebenfalls neue Ministerin für Kinder und Soziales, die konservative Mai Mercado, ist mit 26,52 Punkten Drittletzte. In der Riege der neuen Minister behauptet sich der Chef der Konservativen, Søren Pape Poulsen, mit 41,03 Prozent gut und landet auf Rang sechs in dieser Ministerriege, die vom Wähler generell keine hohen Noten bekommt. Als Justizminister wird Pape auch ein klares Profil bescheinigt. Weniger klar scheint das Profil von LA-Chef und Außenminister Anders Samuelsen zu sein. Er kommt mit 28,9 Punkten nur auf Rang 16 in der Gallup-Messung.

Die blaue Regierung bekommt nach gut einem Jahr im Amt eine Durchschnittsnote von 3,39 auf der 7-Skala. Das ist eine mittelmäßige Leistung – aber bestanden. Die reine Venstre-Regierung kam vor einem Jahr noch auf 3,8. Kasper Møller Hansen meint, dass die Zensur relativ gut ausfällt – zumal der Dreier nicht so lange im Amt ist.

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