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Donnerstag, 08. Dezember 2016

Über die Zeitung

Der Nordschleswiger ist die deutsche Tageszeitung in Dänemark mit Hauptsitz in Apenrade/Aabenraa in Nordschleswig /Sønderjylland.

 

Vorstand des deutschen Pressevereins für Nordschleswig:
Vorsitzende: Elin Marquardsen, Lügumkloster; 2. Vorsitzende: Gisela Mezghani, Sonderburg; Marianne Møller Hansen, Hadersleben: Hauke Grella, Ruttebüll; Gerhard Mammen, Rothenkrug; Hinrich Jürgensen, Gaardeby; Andreas Jessen, Tingleff: Mitarbeitervertreterin Mary Schneider.



Sie wurde am 2. Februar 1946 als erste freie deutschsprachige Zeitung in Westeuropa gegründet – als Wochenzeitung. Seit dem 2. Februar 1951 ist Der Nordschleswiger als Tageszeitung ein unverzichtbares Sprachrohr für die deutsche Minderheit in Dänemark, aber die Zeitung hat sich inzwischen nicht nur als Minderheiten-Zeitung, sondern auch als Lokal- und Regionalzeitung für Nordschleswig einen Namen gemacht. Weit über den Landesteil hinaus ist Der Nordschleswiger auch als deutsche Stimme im Grenzland bekannt und anerkannt, oft wird Der Nordschleswiger in der dänischen Presse mit Kommentaren und Meldungen zitiert. Die besonderen Kenntnisse über deutsch-dänische Entwicklungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verleihen der Zeitung ihr Profil, zeichnen sie grenzüberschreitend auch als Vermittler aus.

Der Nordschleswiger ist auflagenmäßig zwar eine der kleinsten Zeitungen in Dänemark, aber der Medieneffekt der Zeitung ist um ein vielfaches höher als die Auflage.

Der Nordschleswiger sendet täglich drei Nachrichtensendungen beim dänischen Radio Skala FM um 9.30 Uhr, 12.30 Uhr und 17.30 Uhr.
Die Nachrichten in deutscher Sprache sind auch im Internet abrufbar
unter www.radio700.de und www.radio-flensburg.de.

Der Nordschleswiger liefert ein Schul-Abonnement für mehr als 400 dänische Schulen landesweit mit aktuellen Themen für den Deutschunterricht.

Der Nordschleswiger ist am 1. Januar 2008 eine Medienpartnerschaft mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) in Flensburg sowie mit der Zeitung der dänischen Minderheit, Flensborg Avis, eingegangen, die wöchentlich unter der Überschrift “Unter Nachbarn” auf Sonderseiten in deutscher und dänischer Sprache grenzüberschreitend deutsch-dänische Themen aufgreift. Die Artikel werden von den drei Zeitungen in der jeweiligen Sprache auch ins Internet gestellt. Es ist ein bisher in Europa einmaliges grenzüberschreitendes Zeitungsprojekt, das ab 30. Mai 2009 als neues Interreg-Projekt der EU auch gemeinsam mit der dänischen Tageszeitung "JyskeVestkysten" durchgeführt wird – mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger als Leadpartner.

Der Nordschleswiger ist priviligiertes Mitglied in der Presseloge des dänischen Parlaments in Kopenhagen (Folketing).

Der Nordschleswiger ist Mitglied der Vereinigung europäischer Minderheiten-Zeitungen (Minority Dailies Association/ MIDAS)

In Anerkennung seiner Verdienste um "wertvolle und seriöse Publizistik" ist Chefredakteur des Nordschleswigers, Siegfried Matlok, 2008 der dänische Publizistenpreis ("Den lille publicistpris") vom dänischen Publizistenklub in Kopenhagen verliehen worden.

 

 

Der Nordschleswiger – Zeitungsgeschichte 1946−2014 in Kürze

12. November 1945: Erste Besprechung in Hadersleben zur Möglichkeit einer Zeitungsgründung mit u. a. Fabrikant Matthias Hansen, Hadersleben, und Redakteur Ernst Siegfried Hansen, Apenrade

22. November 1945: Gründungsversammlung des Bundes deutscher Nordschleswiger (BdN) in Apenrade. Verabschiedung eines Redakteursstatuts

19. Dezember 1945: Der BdN-Arbeitsausschuss (= vorläufiger Hauptvorstand) bildet einen Presseausschuss

2. Februar 1946: Der Nordschleswiger erscheint als Wochenzeitung im Berliner Format. Redaktion und Verlagsgeschäftsführung: Ernst Siegfried Hansen. Druck: W. L. Schütze, Hadersleben

21. November 1948: Gründungsversammlung des Deutschen Pressevereins als Geschäftsträger des Nordschleswigers

24. November 1948: Fabrikant Matthias Hansen, Hadersleben, wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins

1. Oktober 1949: Der Nordschleswiger erscheint im Hamburger Format. Druck: Christian Jessen Sohn, Leck

1. Dezember 1951: Der Nordschleswiger wird Tageszeitung. Chefredakteur: Ernst Siegfried Hansen. Verlagsleiter: Heinrich W. Jessen. Druck: Flensburger Zeitungsverlag GmbH

1. August 1953: Schriftsetzermeister Christian Landtreter wird Faktor/ Leiter der aufzubauenden eigenen Setzerei.

1. Juni 1953: Jes Schmidt (Redaktionseintritt: Oktober 1946) übernimmt die Chefredaktion

15. Januar 1954: Inbetriebnahme einer eigenen Setzerei, Schiffbrücke 4 in Apenrade. Der Zeitungsdruck erfolgt weiterhin in Flensburg

15. Mai 1960: Hans Petersen wird Verlagsleiter; Vorgänger Heinrich W. Jessen tritt in den Ruhestand

März 1962: Die deutsche Wochenzeitung „Christ und Welt“ wird ständige Freitagsbeilage des Der Nordschleswiger

September 1963: Straßenerweiterung der Schiffbrücke in Apenrade; Abbruch der alten Verlags- und Redaktionsgebäude

Juni 1964: Beginn der Arbeiten für das Pressehaus des Nordschleswigers in Apenrade, Schiffbrücke 4-6

1. August 1964: Heinrich Hänel wird Verlagsleiter als Nachfolger des verstorbenen Hans Petersen

4. Januar 1965: Hauptlehrer Wilhelm Johannsen, Mölby, wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins als Nachfolger von Matthias Hansen

August 1966: Inbetriebnahme des Pressehauses

4. und 5. November 1966: Einweihung des Pressehauses

1. Juni 1972: Der Nordschleswiger verlegt seinen Druck zur „Modersmaalets Trykkeri A/S“, Hadersleben

20. Januar 1975: Entfall der Montagsausgabe aus finanziellen Gründen

17. Mai 1975: Einstellung der Wochenzeitung „Christ und Welt“ als wöchentliche Beilage des Nordschleswiger

1. Juni 1975: Carsten Kromand wird Verlagsleiter; Vorgänger Heinrich Hänel tritt in den Ruhestand

1. August 1975: Der Nordschleswiger verlegt seinen Druck zurück zur Flensburger Zeitungsverlag GmbH

5. Januar 1976: Wiedererscheinen der Montagsausgabe

1. August 1979: Tod des Chefredakteurs Jes Schmidt

11. September 1979: Siegfried Matlok (Redaktionseintritt: 1964; verantwortlicher Redakteur seit Dezember 1973) übernimmt die Chefredaktion nach Wahl durch das Gremium zur Ernennung des Chefredakteurs

September/Oktober 1982: Schrittweise Einführung von elektronischer Datenverarbeitung und Fotosatz („Norsk Data“); sukzessiver Abbau des Bleisatzes

4. Januar 1983: Die Seite eins des Nordschleswigers erscheint erstmals im Fotosatz

8. Februar 1983: Entfernung der letzten Linotype-Setzmaschine aus der Setzerei – Ende der „Bleizeit“ beim Nordschleswiger

9. Mai 1986: Landwirt Nis Peter Hansen, Tingleff, wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins

1. Februar 1988: Heinrich Hilbrecht wird neuer Verlagsleiter als Nachfolger von Carsten Kromand

1. Januar 1990: Der Nordschleswiger ändert seinen Namen in Nordschleswiger.
Verlagerung des Zeitungsdrucks ins Druckzentrum Rendsburg des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags GmbH (sh:z), Flensburg.
Einführung des Rheinischen Formates anstelle des bisherigen Nordischen Formates.
Die illustrierte Wochenendbeilage „sh:z magazin“ wird ständige Sonnabendsbeilage (seit 14. Januar 1997 Dienstagsbeilage) des Nordschleswigers

Juli 1993 bis Mai 1994: Schrittweise Einführung eines neuen elektronischen Satz- und Redaktionssystems („Apple Macintosh“)

1. September 1993: Eckardt Klahn wird Verlagsleiter (bis 31. August 1995)

3. Februar 1996: Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Nordschleswigers im Deutschen Gymnasium für Nordschleswig, Apenrade.
Vizestaatsminister Bendt Bendtsen sagt auf einem Empfang im Namen der dänischen Regierung, ohne den „Nordschleswiger“ hätte das deutsch-dänische Grenzland heute nicht so gut ausgesehen

1. April 1996: Christian Andresen wird Geschäftsführer.

10. April bis 11. Juni 1996: Schrittweise Einführung der digitalen Seitenübermittlung von Apenrade ins sh:z-Druckzentrum Rendsburg

21. Mai 1996: Ingenieur Knud O. Riis, Augustenburg, wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins

7. November 1998: Rückbenennung des Zeitungsnamens in Der Nordschleswiger

31. Mai 1999: Landwirtschaftskonsulent Hans Christian Bock, Apenrade, wird Vorsitzender des Deutschen Pressevereins nach dem Tod von Knud Riis

2004: Der Nordschleswiger sendet erstmalig tägliche Rundfunknachrichten in deutscher Sprache beim Privatsender Radio Mojn, teilweise finanziert durch Zuschüsse durch das dänische Kulturministerium

2008: „Den Danske Publicistklub“ verleiht Publizistikpreis an Chefredakteur Siegfried Matlok

2009: Online-Ausgabe des Nordschleswigers unter www.nordschleswiger.dk

In Zusammenarbeit mit dem sh:z in Flensburg, mit JydskeVestkysten, Flensborg Avis und Der Nordschleswiger erscheint wöchentlich eine gemeinsame Seite „Unter Nachbarn/Blandt naboer“ in deutscher und dänischer Sprache

26. September 2012: Der Deutsche Presseverein verkauft das Pressehaus an die Apenrader Firma Stenbjerg Ejendomme A/S und stimmt gemeinsam mit JydskeVestkysten Plänen für ein deutsch-dänisches Medienhaus an gleicher Stelle zu.

2013: Zwischen sh:z, JydskeVestkysten und Der Nordschleswiger wird eine Vereinbarung über eine engere redaktionelle Zusammenarbeit zwischen den Zeitungen unterschrieben.
Zusammen mit sh:z, JydskeVestkysten und Flensborg Avis bringt Der Nordschleswiger eine gemeinsame, zweisprachige historische Sonderbeilage 1864-2014 heraus.

2013: Großer Bahnhof, Verabschiedung von Chefredakteur S. Matlok

1. Juli 2013: Gwyn Nissen neuer Chefredakteur nach Entscheidung in einem Wahlmännergremium, bestehend aus Vertretern des Pressevereins und des BDN

2014: Elin Marquardsen wird als Nachfolgerin von H. C. Bock neue Vorsitzende des Deutschen Pressevereins.

13. Juni 2014: Richtfest im neuen „Haus der Medien – Mediehuset“

8. November 2014: Einweihung des „Haus der Medien – Mediehuset“

 

Redigiert S. Matlok

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08. Dezember 2016 12:30 - Mittag
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Der Nordschleswiger – Skibbroen 4, 6200 Aabenraa – Tel.: +45 74 62 38 80 – redaktion@nordschleswiger.dk

 

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