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Dienstag, 28. März 2017

Lars Mikkelsen begeistert von Alsen

In Düwig wurde am Sonnabend gefilmt: Eine Hjortspringboot-Kopie und Gilden-Mitglieder waren in dem TV-Dokumentarfilm von Danmarks Radio dabei.

Das Thermometer brachte es Sonnabendvormittag lediglich auf ein paar Grad plus. Aber das kühle Wetter in der Bucht von Düwig war für die Aufnahmen von Danmarks Radios neuer Dänemark-Chronik einfach perfekt. Perfekt, um auf Nordalsen den Abschnitt über die Bronzezeit zu filmen. 

In einen warmen Pullover und  eine Mütze gehüllt war auch der 52-jährige Lars Mikkelsen, der die zehnteilige Serie moderiert. Bekannt aus diversen Spielfilmen und Serien –  übrigens auch 2015 in „House of Cards“ neben Kevin Spacey – hatte dieser überhaupt keine Star-Allüren. Er ging ganz gelassen umher, zündete sich ab und an eine Zigarette an und sprach auch ganz ungezwungen mit den Neugierigen, die sich das Treiben in der Bucht von Düwig einmal näher anschauen wollten. Und Lis Lunds kleiner Mischling Simba wurde auch von Lars Mikkelsen ganz liebevoll gekrault. 

Erstes Mal auf Alsen„Ich bin zum ersten Mal auf Alsen, in diesem Teil Nordschleswigs. Ich führe als Moderator durch die ganze Serie und das ist auch für mich eine sehr interessante Angelegenheit. Ich bin der Vermittler und spiele hier ja keine eigentliche Rolle.  Es werden Rekonstruktionen vorgenommen und ich kommentiere die Geschehnisse, die man im Film erleben kann“, erklärt Lars Mikkelsen.  
Im Gegensatz zu dem Vorgänger aus den 80er Jahren werden die Begebenheiten heute anders beschrieben. „Eher filmisch“, wie Lars Mikkelsen erklärt.    Deshalb ist bei den Dreharbeiten auch eine Drone dabei, die beim Ablegen der schönen Hjortspring-Kopie Tilia Alsie hoch über den Köpfen der Darsteller hin und her schwebt und fleißig filmt. 

Von der Anfangs  seicht an der Badebrücke in Düwig hin und her schunkelnden Kopie des Hjortspring-Bootes ist der Schauspieler sehr begeistert. „Es ist einfach so schön. Und es ist ja irgendwie zusammengenäht. Ganz unglaublich“, meint der Schauspieler und schaut bewundernd hinüber zu dem braunen Boot.   

Die Hjortspring-Gilde war vor einigen Monaten von Danmarks Radio kontaktiert worden. Anfangs waren die Freiwilligen der Gilde in Holm auch nicht einverstanden. Normalerweise wird das schöne Boot nicht im Januar zu Wasser gelassen.

„Aber wir haben ja die Bereitschaft hinzu geholt. Wir sind auf das Schlimmste gefasst“, erklärt der PR-Mitarbeiter Bent Aasand. Es rührte sich kein Wind – das perfekte Wetter für die Hjortspring-Kopie. 
Ruhe bitte!„Und dann will ich gerne um etwas Ruhe bitten“, rief der  Regisseur  Thomas Roger Henriksen und alles wurde still.  Viele der Szenen mussten mehrmals gespielt werden. Dreharbeiten sind eine sehr aufwändige und anspruchsvolle Sache. Die 15 Gäste aus Kopenhagen – Schauspieler, Statisten, Kamerateam, Drehteam und Regisseur – waren am Freitag angereist. Sie übernachteten im Nørherredhus. 

Am Sonnabendmorgen konnten die Aufnahmen dann beginnen. Aber vorher mussten die Schauspieler – zu ihnen zählten übrigens auch diverse Mitglieder der Hjortspring-Gilde – passend eingekleidet und geschminkt werden. Der Ruderverein Norderharde hatte sofort bereitwillig sein Klubhaus zur Verfügung gestellt. 

Dort war den ganzen Vormittag reichlich Betrieb. Denn in der Bronzezeit waren die Frauen und Männer nicht alle so fein sauber wie heute. Ihre Kleidung sah auch ganz anders aus. Die Statisten wurden in Wollkleidung gehüllt und auf den Schultern lag ein großes langhaariges Fell. Einige hatten trotz der kühlen Temperaturen freie Schultern. Der Hauptdarsteller des Abschnitts ist Nikolaj Dencker,  der den Handelsreisenden Birk spielt. Und er  trug kurze Hosen. Aufgrund der langen Wartezeit vor seinem ersten Dreh  kam er ziemlich  ins Frieren. Da war ein warmer Kaffee im Klubhaus des DRN zwischendurch schon eine sehr gute Sache.

Wer sich Danmarks Radios moderne Geschichtsversion anschauen möchte, der darf sich auf  den April freuen. Da werden die ersten fünf Teile gesendet.

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