Landtag

SPD-Fraktion kritisiert Ausfall von Polizei-Schießständen

SPD-Fraktion kritisiert Ausfall von Polizei-Schießständen

SPD-Fraktion kritisiert Ausfall von Polizei-Schießständen

dpa
Kiel (dpa/lno) -
Zuletzt aktualisiert um:
Das Logo der SPD. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Symbolbild

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Polizisten müssen ihre Dienstwaffe absolut sicher beherrschen. Dazu braucht es Übung. Doch es mangelt nach Überzeugung der SPD-Fraktion an funktionsfähigen Schießanlagen in Schleswig-Holstein. Damit soll sich jetzt der Landtag befassen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Niclas Dürbrook hat den Ausfall von mehreren Schießständen der schleswig-holsteinischen Polizei kritisiert. In einem Landtagsantrag fordert die SPD-Fraktion die Landesregierung auf, schnellstmöglich durch Sanierung, Neubau oder Anmietung von Raumschießanlagen für Abhilfe zu sorgen. Vier von zehn Schießanlagen im Land seien nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Das betreffe Kiel, Heide, Ratzeburg und Lübeck, sagte Dürbrook am Freitag. «Das ist ziemlich heftig.»

Für die Polizisten im Land, für die Schießübungen verpflichtend sind, bedeute das erhebliche Schwierigkeiten. Das Land habe bisher kein Konzept zur Verbesserung der Lage, habe aber inzwischen einen Erlass so geändert, dass Polizisten auch ohne den notwendigen Nachweis der Schießübungen weiter Dienst versehen können. Dürbrook nannte das ein «bitteres Eingeständnis der Landesregierung». Das Problem müsse jetzt dringend gelöst werden, bevor weitere Anlagen ausfielen. Nach Dürbrooks Angaben gibt es bereits Hinweise auf Probleme in Flensburg.

Mehr lesen