Jahreshauptversammlung

Winterrudern wird erprobt

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Archivbild: DN

An die 20 Personen beteiligten sich Mittwoch an Germanias Jahreshauptversammlung am Verdens Ende

Der Ruderbetrieb bei Germania lief im vergangenen Jahr ruhig über die Bühne. Das stellte der Vorsitzende Günther Andersen bei der Jahreshauptversammlung am Verdens Ende fest.

Die Kilometerleistungen sind vertretbar ,„viele von uns könnten noch einige Kilometer zulegen. Man muss es nur wollen“, stellte Günther Andersen fest.

Testphase beschlossen

Eine neue Aktivität wird sich positiv auf die Kilometerzahl der Ruderer auswirken können. Eine Arbeitsgruppe von Germania hat einen Anrag auf Winterrudern gestellt. Dieser Antrag wurde von einer Mehrheit der Anwesenden gutgeheißen. Elf stimmten dafür, einer dagegen, und vier enthielten sich ihrer Stimme.
Das Winterrudern wird im nächsten Winter 2018/2019 testweise eingeführt.

Die Ruderer müssen diverse Bedingungen erfüllen: Es dürfen zum Beispiel nur die Inrigger-Boote Lübbeck und Alsen benutzt werden. Es wird ein bestimmtes Revier abgesteckt, es muss eine CE-geprüfte Schwimmweste angelegt sein, und es wird höchstens 200 Meter vom Ufer entfernt gerudert.

Die Winterruderer sind keine Anfänger: Sie müssen mindestens 250 Kilometer in der Saison gerudert haben und seit mindestens zwei Jahren ruderaktiv sein. Wer unter 18 Jahre alt ist, braucht eine Zustimmung der Eltern. Es kommen weitere Sicherheitsregeln hinzu. So müssen die Ruderer unter anderem Handys dabeihaben – und eine Person an Land muss über Fahrtantritt und Fahrtende informiert sein.

Kinder rudern

Die Deutsche Schule Sonderburg schickt eine Klasse zum Rudern. „Ich hoffe, dass wir die Kinder dazu bringen, richtige Ruderer zu werden“, sagte Günther Andersen. Germania hat im Augenblick 106 Mitglieder.

Die neue Heizung sorgt für eine angenehme Temperatur im Klubhaus am Verdens Ende. Neue Fenster im Flurbereich wurden eingebaut. Germania hat diverse Zuschüsse und Spenden erhalten. Günther Andersen dankte den Verbänden und den Mitgliedern.

Gute Finanzen

Auf der finanziellen Seite sieht es bei Germania gut aus. Es wurde 2017 ein Plus erwirtschaftet. Die größte Einnahme ist das Firmenrudern. Im Sommer soll der Punkt Gedenkstein diskutiert werden.

Bei den Wahlen gab es Wiederwahl auf der ganzen Linie. Wanderruderwart ist Chris Eisenkrämer, Ruderwart Hans Dehn, Bootswart Uwe Petersen. Hauswart Helene Iversen wollte eigentlich gern abgeben, sie macht aber mithilfe eines Helfers weiter.

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