Handball

Trainerduo sitzt fest im Sattel

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Sonderburg/Sønderborg
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Kasper Christensen hofft in der zweiten Saisonhälfte auf eine bessere Quote seiner Torhüter. Foto: Friedrich Hartung

SønderjyskE-Sportdirektor Simon Lindhardt hofft nach der EM-Pause auf mehr Stabilität zwischen den Pfosten.

Die Handballer von SønderjyskE haben die mehr als enttäuschende erste Saisonhälfte hinter sich gelassen und bereiten sich seit Montag auf die zweite Saisonhälfte vor. Die Hellblauen stehen mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, nur einen Zähler vor Schlusslicht TM Tønder, und müssen sich in den letzten neun Spielen der regulären Saison mächtig steigern, um den direkten Abstiegsplatz zu vermeiden.

Die in solchen Fällen branchenübliche Trainerdiskussion gibt es bei SønderjyskE nicht, versichert Sportdirektor Simon Lindhardt, der mit dem gleichen Personal in die zweite Saisonhälfte gehen will.

„Wir haben ja schon einmal in dieser Saison an der Trainerkonstellation geändert“, sagt Lindhardt nach dem Rücktritt von Assistenztrainer Lars Krogh Jeppesen und der Verpflichtung von Claus Lyngsøe als zweiter Mann neben Kasper Christensen: „Wir haben ein Trainerteam, das extrem gut funktioniert. Wir sind sehr zufrieden damit, wie die Trainingseinheiten durchgeführt werden und wie Mannschaft auf die Spiele vorbereitet werden. Es wird seriös und extrem hart gearbeitet. Wir befassen uns nicht mit dem Gedanken, etwas am Trainerteam zu ändern. Es ist ganz fair, dass andere Leute in unserer aktuellen Lage diese Gedanken haben, aber wir wollen zusammenhalten und uns gemeinsam optimal auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten.“

Torjäger Mattias Thynell fiel in der ersten Saisonhälfte lange verletzt aus und kommt für ein Comeback in Frage, wenn SønderjyskE am 7. Februar bei Bjerringbro-Silkeborg wieder ins Liga-Geschehen eingreift. Die größte Möglichkeit zur Steigerung sieht der Sportdirektor aber zwischen den Pfosten.

„Kristian Pedersen verletzte sich in der Saisonvorbereitung und fiel lange aus, und auch Thorsten Fries ist laufend verletzt ausgefallen. Dies hat dazu beigetragen, dass wir auf der Torwartposition unstabil gewesen sind und schlechtere Quoten als die anderen Mannschaften aufweisen können. Ich denke, dieser Monat wird Kristian Pedersen und Thorsten Fries gut tun“, so Simon Lindhardt, der für den Spielerkader keine Neuverpflichtungen plant: „Wir haben ja schon mit Kasper Olsen nachgerüstet. Wenn Thynell zurückkommt, haben wir den breitesten Rückraum, den wir jemals hatten.“

SønderjyskE muss an den ausstehenden neun Spieltagen noch bei BSV, KIF, HC Midtjylland und Ribe-Es-bjerg antreten und erwartet Nordsjælland, GOG, TM Tønder, Skjern und Mors-Thy in Sonderburg.

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