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Neun von zehn haben Zugang zu schnellem Breitband

jt/ritzau
Kopenhagen
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2017 bekamen mehr dänische Bürger einen schnellen Breitband-Zugang. Doch es zeigen sich weiterhin große regionale Unterschiede.

Ein neuer Bericht der dänischen Energiebehörde zeigt, dass 2017 rund 89 Prozent aller Haushalte und Unternehmen in Dänemark Zugang zu ultraschnellem Internet hatten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um einen Prozentpunkt.

„Die Zahlen sind sehr ermutigend“, sagt Energie-, Versorgungs- und Klimaminister Lars Christian Lilleholt (Venstre). „Ohne eine Breitbandverbindung ist es nicht möglich, in den kleinen Ortschaften zu leben. Eltern sollen von zu Hause arbeiten und Unternehmen mit ihren Kunden und Lieferanten kommunizieren können“, so Lilleholt.

Obwohl bei der Energiebehörde von einer positiven Entwicklung gesprochen wird, gibt es weiterhin große regionale Unterschiede.

In der Region Süddänemark haben die meisten Bewohner Zugang zu schnellem Internet. Dort haben bisher 94 Prozent einen Zugang zu einer Breitbandverbindung. Doch in der Region Seeland liegt der Prozentsatz mit schnellem Internet lediglich bei 79. Auch in der Hauptstadt Kopenhagen haben die Bewohner langsameres Internet als die Süddänen.

„In den dicht besiedelten Gebieten in Dänemark, wo man vielleicht denkt, dass das Internet schnell ist, liegt man noch weit zurück“, sagt der Abteilungsleiter bei Dansk Energi, Thomas Woldiderich.

Die frühere Regierung unter Thorning hatte sich 2013 das Ziel gesetzt, dass 2020 sämtliche Haushalte in Dänemark einen Zugang zu einer Breitbandverbindung haben sollten. „Doch wenn dieses Ziel erreicht werden soll, dann müssen wir langsam in die Hände spucken“, sagt Woldiderich.

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