Untersuchung

Neun von zehn dänischen Bürgern nehmen IT-Sicherheit nicht ernst

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Foto: dpa

Viele benutzen lediglich nur ein Passwort, um sich gegen Kriminelle im Internet zu schützen – und das ist dann oft auch noch viel zu kurz und unsicher, zeigt eine Untersuchung des Finanzministeriums. „Das muss besser werden“, sagt die Innovationsministerin.

Dänemark gehört zu den digitalisiertesten Ländern der Welt, trotzdem nehmen viele dänische Bürger IT-Sicherheit nicht ernst. Mehr als ein Passwort benutzen viele nicht, um ihr Privatleben gegen Kriminelle zu schützen, schreibt die Zeitung Politiken. Sie beruft sich dabei auf eine Untersuchung des Finanzministeriums.

Demnach achten neun von zehn Dänen zu wenig auf ihre Sicherheit. „Wir sind richtig gut darin, uns in Sachen Digitalisierung immer weiterzuentwickeln. Doch wir tun uns schwer dabei, darauf zu achten, bestimmte Verhaltensregeln einzuhalten, wenn wir uns im Netz bewegen. Das muss besser werden“, so Sophie Løhde (Venstre), Ministerin für öffentliche Innovationen, zu Politiken.

1.042 Bürger wurden bei der Untersuchung zu ihren IT-Sicherheitsmaßnahmen befragt. Es stellte sich heraus, dass 90 Prozent mindestens einen von fünf grundlegenden Sicherheitsfehlern begehen.

Entweder hat ihr Passwort weniger als zwölf Zeichen, sie benutzen keinen zweistufigen Log-in, bei dem eine zusätzliche E-Mail-Bestätigung erforderlich ist, sie machen keine Sicherheitskopie ihrer Daten, haben die automatische Aktualisierung abgeschaltet oder benutzen eine digitale NemID-Karte.

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