U-Boot-Fall

Peter Madsen bleibt freiwillig in U-Haft

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Peter Madsen (r.) Foto: Scanpix

Am Mittwoch hätte das Gericht in Kopenhagen über eine Haftverlängerung entscheiden sollen. Der Prozess gegen den unter Mordverdacht stehenden U-Boot-Bauer beginnt am 8. März.

Der unter Mordverdacht stehende U-Boot-Bauer Peter Madsen hat sich nochmals dazu entschieden, seine Untersuchungshaft freiwillig um vier Wochen zu verlängern.

Das sagte seine Anwältin Betina Hald Engmark zur Zeitung Extra Bladet.

Eigentlich sollte das Gericht am Mittwoch über eine Verlängerung der Haft entscheiden.

Madsen wird vorgeworfen, die schwedische Journalistin Kim Wall bei einer gemeinsam Ausfahrt in seinem U-Boot getötet zu haben.

Die Leiche der jungen Frau wurde zerstückelt im Meer gefunden. Madsen hat inzwischen zugegeben, den Körper zerteilt und über Bord geworfen zu haben, bestreitet aber weiterhin Kim Wall ermordet zu haben.

Der Prozess gegen Madsen soll am 8. März beginnen.

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