Ernährung

Bisher kaum erforscht: Gesundheitsfördernde Substanzen in Äpfeln entdeckt

Lisa-Marie Spring/shz.de
Flensburg
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Foto: Aarón Blanco Tejedor/Unsplash

Im Apfel steckt weitaus mehr als nur Vitamin C.

Man könnte meinen, dass es Dinge gibt, über die die Menschheit alles weiß. Das Universum zählt definitiv nicht dazu, der Apfel aber ebenfalls nicht. Ernährungswissenschaftler forschen noch nach seinen gesundheitlichen Vorzügen und das sind mehr, als man bisher angenommen hat. Fest steht nur, dass es sie gibt und der Apfel zum Beispiel Stoffwechselprozesse positiv beeinflusst und körpereigene Abwehrmechanismen fördert.

Eine gute Diabetes-Vorsorge

Bisher war bekannt, dass in Äpfeln viel Vitamin C steckt. Nun wurde entdeckt, dass außerdem das wenig erforschte Phloridzin, welches die Zuckeraufnahme im Darm senkt, darin enthalten ist. Somit dienen Äpfel auch der Typ-2-Diabetes-Vorsorge.

Außerdem scheint das Zusammenspiel aus vielen unterschiedlichen Substanzen von Bedeutung zu sein. Dieses soll so komplex sein, dass es sich kaum in Form eines Nahrungsergänzungsmittels nachstellen lasse.

Primäre und sekundäre Pflanzenstoffe

In Äpfeln gibt es außerdem viele primäre und sekundäre Pflanzenstoffe. Erstere, unter anderem zählen Nährstoffe dazu, stellen die Lebensfunktionen eines Organismus sicher. Sekundäre Pflanzenstoffe sollen Pflanzen das Überleben sichern, in dem sie die Produktion von Giften oder Düften zur Abwehr möglich machen. Sie wurden bisher wenig erforscht, aber man ist sich einig, dass ihre Wirkung durchaus auch positiv für den menschlichen Körper ist und vor allem Stoffwechselprozesse fördert.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen auch Flavonoide. Sie kommen vor allem direkt unter der Apfelschale vor und sollen das Risiko senken, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben und stärken die körpereigene Abwehr.

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