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IAA in Frankfurt: Der Blick in die Zukunft des Fahrens

IAA in Frankfurt: Der Blick in die Zukunft des Fahrens

IAA in Frankfurt: Der Blick in die Zukunft des Fahrens

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Frankfurt
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Die IAA in Frankfurt ist Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher. Foto: Søndergaard/Uhlig

Die beiden Freunde Alex Søndergaard und Florian Uhlig aus Tingleff waren zum zweiten Mal bei der IAA-Ausstellung in Frankfurt dabei.

Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zieht alle zwei Jahre Tausende Besucher an. Unter ihnen auch zwei Tingleffer, Alex Søndergaard und Florian Uhlig, die sich das Autospektakel nicht entgehen lassen wollten und im September zum zweiten Mal dabei waren. Das Besondere an der Ausstellung: „Der Fokus auf das Fahren in 10 oder 15 Jahren“, erklärt Søndergaard.

Wie er berichtet, haben von 30 Ausstellern rund die Hälfte ein Konzeptauto zur Zukunft des Fahrens ausgestellt. Dabei seien nach dem Geschmack Søndergaards einige Aussteller besser davongekommen als andere. „Viele fokussieren auf das automatische Fahren. Ich aber mag das Autofahren und bin deshalb kein Befürworter von Konzeptautos, wo kein Lenkrad vorhanden ist“, so Søndergaard.

Der futuristische Kleinbus von Mercedes Foto: Søndergaard/Uhlig

Mercedes zeigte ihm zufolge einen Kleinbus, der wie ein Ei aussah und in demdie Insassen in einem Rundkreis saßen. „Das hat mir überhaupt nicht gefallen, und ich verstehe ein solches Konzept einfach nicht“, schmunzelt er.

„Eigentlich mögen weder ich noch Florian das typisch futuristische Design.“ Ein bestimmter Hersteller habe seiner Meinung nach das futuristische mit dem klassischen Design gut kombiniert. „Volkswagen hat mit seinen IQ-Modellen gute Arbeit geleistet. Man konnte trotz allem noch erkennen, ob es ein Passat oder Golf sein sollte“, unterstreicht er und ergänzt: „Die Autos sehen aus wie die alten Modelle, aber mit einem zusätzlichen kleinen Extra.“

Auch Audi präsentierte einige Konzepte für die Zukunft. Foto: Søndergaard/Uhlig

Søndergaard und Uhlig sind in diesem Jahr auch wieder mit der Hoffnung angereist, dass neben den „Zukunfts-Autos“ auch neue Modelle für die kommende Zeit präsentiert wurden. „Vor zwei Jahren wurde der T-Roc von Volkswagen präsentiert. Das war ein besonderes Erlebnis. In diesem Jahr gab es dies aber leider nicht“, bedauert Søndergaard.

Eine kommende Modellpalette von Volkswagen? Foto: Søndergaard/Uhlig

Was bei der IAA auch grundsätzlich im Fokus steht: das Klima. „Viele Hersteller präsentierten zudem ihre E- oder Hybridautos. Darunter sogar Lamborghini“, sagt Søndergaard.

Auf die Frage, ob die beiden Freunde auch in zwei Jahren wieder in Frankfurt sind, antwortet er: „Das denke ich schon – vorausgesetzt sie findet wieder statt. Die IAA ist im Laufe der Jahre kleiner geworden.“

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