Automarken

Borgward hat eine Zukunft

Julius Born
Bremen
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Borgward BX5
Borgward BX5 Foto: Borgward

Ein Enkel des damaligen Firmengründers legt die Automarke neu auf. Der Serienstart ist für Frühjahr 2019 geplant.

Zwischen 1924 und 1961 florierte die Automobilmarke Borgward weltweit. Zu Spitzenzeiten waren 24.000 Menschen in den Borgward-Werken in Bremen angestellt, und die Nähe zum Seehafen in Bremerhaven machte es möglich, internationale Märkte zu erschließen. Damals war die Isabella das absolute Premiumprodukt der alteingesessenen deutschen Automobilmarke. Damaliger Firmeninhaber war Carl Friedrich Wilhelm Borgward.

Im Jahr 2005 begann sein Enkel, Christian Borgward, der alten Firma neues Leben einzuhauchen. Fast zehn Jahre später, im Jahr 2015, war die Marke Borgward das erste Mal wieder auf dem Automobilsalon in Genf präsent. Schon in der Vergangenheit waren die Fahrzeuge der Marke innovativ, dynamisch und von hoher Qualität. Genau diese Werte wollte der Enkel weiter pflegen, weshalb die Entwicklungszeit der ersten Autos auch fast zehn Jahre in Anspruch nahm.

Mit dem Borgward BX5 startete die Produktion der neuen Borgward Modelle, die über einen Plug-in-Hybrid Antrieb verfügen. Für den Vortrieb sorgt also ein Elektromotor, der mit einem Benzinmotor kombiniert ist.

Auch für Deutschland ist Borgward wieder in greifbarer Nähe, mit dem neuen SUV-Modell BXi7 wird der Standort Bremen zum weltweiten Zentrum für Borgwards Elektromobilität. Der BXi7 wird rein elektrisch angetrieben und soll als Flaggschiff der Marke auch den europäischen Markt ansprechen.
Anfang 2018 wird das Werk in Bremen laut Plan errichtet, und im Frühjahr 2019 steht der Serienstart an. Die Kapazität des Werkes liegt dann bei 50.000 Fahrzeugen pro Jahr.
Somit feiert Borgward nicht nur sein weltweites Comeback, sondern auch das Comeback in die Geburtsstadt der Marke – Bremen.

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