Aktuelle Corona-Zahlen

Corona-Inzidenz steigt weiter an – Wert in 16 Regionen über 35

Corona-Inzidenz steigt weiter an – Wert in 16 Regionen über 35

Corona-Inzidenz steigt weiter an

SHZ
Berlin
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Wo in Deutschland aktuell die Regionen mit den höchsten und niedrigsten Inzidenzen liegen, erfahren Sie hier. Foto: Arne Detert/AFP/shz.de

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Aktueller Überblick zur Corona-Lage in Deutschland: Bundesweit steigt die Inzidenz auf 16,9 – einige Kreise landen bei einem Wert von über 35. An der Spitze liegt eine Urlaubsregion in Bayern.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2400 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.10 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1919 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 21 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle gewesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nun dreieinhalb Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen lag sie bei 16,9 – am Vortag betrug der Wert 16,5, am Samstag der Vorwoche 13,6.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.


Sieben-Tage-Inzidenz lag mal bei knapp 170

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz während der dritten Corona-Welle hatte es am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausreißern abgesehen – ziemlich stetig gesunken. Durch die Verbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante in Deutschland war bereits erwartet worden, dass der Rückgang bei den Neuinfektionen in dieser Form nicht anhalten wird.


Epidemische Notlage bis 30. September verlängert

Der Bundestag hat die wegen der Corona-Pandemie verhängte epidemische Notlage um weitere drei Monate bis zum 30. September verlängert. Die erstmals im März 2020 vom Bundestag festgestellte "epidemische Notlage von nationaler Tragweite" ermöglicht es dem Bundesgesundheitsministerium und anderen Regierungsstellen, weitreichende Verordnungen gegen die Pandemie zu erlassen.

Derzeit hängen rund 20 Verordnungen direkt von der festgestellten Notlage ab – etwa Regelungen zu Testangeboten und zur Unterstützung von Eltern im Falle pandemiebedingter Kita- und Schulschließungen. Der Wunsch, diese Verordnungen zunächst beizubehalten, war nach Koalitionsangaben einer der Gründe für die Verlängerung der Notlage.


Inzidenz nicht einziger Indikator für weitere Lockerungen

Neben der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern und der Auslastung der Intensivstationen in den Krankenhäusern müssten weitere Hilfsindikatoren zur Bewertung der epidemischen Lage herangezogen werden: vor allem die Inzidenz der Ü-60-jährigen Corona-Patienten in den Krankenhäusern und der Anteil der nachvollziehbaren Kontaktpersonen.

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Auch der R-Wert, der Anteil neuer Virusvarianten und der Anteil der Fälle, bei denen nicht klar ist, wo sich die Corona-Patienten angesteckt haben werden vom RKI berücksichtigt. Darüber hinaus spielt natürlich der Impffortschritt eine Rolle.

Gesamtzahlen zur Corona-Pandemie in Deutschland


Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.769.165 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.653.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.658.

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Kerrin Jens
Kerrin Jens Hauptredaktion
„Leute von Nordgaard“