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Vorsitzender des Eishockeyverbandes tritt zurück

Vorsitzender des Eishockeyverbandes tritt zurück

Vorsitzender des Eishockeyverbandes tritt zurück

Ritzau/hdj
Kopenhagen
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Henrik Bach Nielsen (r.) tritt nach 14 Jahren als Vorsitzender des dänischen Eishockeyverbandes DIU zurück. (Archivfoto) Foto: Scanpix

Henrik Bach Nielsen kehrt dem dänischen Eishockey den Rücken, um einen Topposten beim internationalen Verband IIHF einzunehmen.

Nach 14 Jahren als Vorsitzender des dänischen Eishockeyverbandes DIU macht Henrik Bach Nielsen im kommenden Sommer Schluss: Bei der anstehenden Jahreshauptversammlung wird er seinen Hut nehmen, heißt es in einer Presseerklärung des Verbandes.

„Sollte ich eine weitere Amtszeit annehmen, würde ich mich für vier weitere Jahre verpflichten und auf insgesamt 18 Jahre kommen. Das ist eine sehr lange Zeit; zu lang, wenn es um Sportpolitik oder Politik im Allgemeinen geht. Es ist das Beste für den dänischen Eishockeyverband und für mich persönlich, wenn ein anderer übernimmt“, sagt Henrik Bach Nielsen.

Mit dem Eishockeysport abschließen wird er allerdings nicht. Bach Nielsen ist Mitglied des obersten Gremiums beim internationalen Eishockeyverband IIHF und möchte sich dort beim kommenden Kongress im September 2021 einen Topposten sichern, wenn eine neue Führung gewählt wird.

„Ganz gleich, ob man mich als Person mag, oder wo man sich in der dänischen Eishockeywelt befindet, ist es völlig klar, dass Dänemark weiterhin Einfluss im internationalen Eishockey haben sollte“, sagt Henrik Bach Nielsen. „Die meisten großen Entscheidungen werden im Council entschieden, und für Dänemark hat es einen hohen Wert, dort einen Sitz zu haben. Das ist bestimmt keine Selbstverständlichkeit, dass wir einen Platz so hoch oben in der internationalen Hierarchie haben“, so der DIU-Vorsitzende.

Im Jahre 2021 wird die komplette Führungsriege beim IIHF neu gewählt; René Fasel aus der Schweiz ist derzeit Präsident.

Henrik Bach Nielsen wurde im Jahr 2005 Mitglied der Geschäftsführung bei Danmarks Ishockey Union. 2007 übernahm er den Chefposten von Peter Berg.

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