Fussball

„Ein Tor ist fast die WM-Garantie“

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Dublin
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Foto: Scanpix/Liselotte Sabroe

Vor dem entscheidenden WM-Playoff-Rückspiel gegen Irland strahlt Fußball-Nationaltrainer Åge Hareide große Zuversicht aus.

Der Optimismus bei den dänischen Fußballern ist auch nach der Nullnummer im Playoff-Hinspiel gegen Irland ungebrochen. Vor dem Rückspiel am Dienstag ab 20.45 Uhr in Dublin geht Nationaltrainer Åge Hareide fest von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland aus. Einzige Voraussetzung, die die dänische Auswahl in der Überzeugung von Hareide schaffen muss, ist ein Tor zu erzielen.

„Uns wird ein Treffer reichen, denn Irland hat bisher nur sehr selten zwei Tore geschossen. Auch Martin O’Neill ist sich dessen bewusst. Die Iren haben halt nicht viele Torchancen kreiert in den Spielen, die ich gesehen habe“, so Hareide, der einen enormen Vorteil für seine Mannschaft in dem Wissen sieht, dass ein Tor reicht.

„Das Wissen hat großen Einfluss auf die Herangehensweise an das Spiel. Wir müssen ein Tor für die Qualifikation erzielen und ich bin davon überzeugt, dass wir das können. Ein Tor ist fast die WM-Garantie“, so der Nationaltrainer Zuversicht ausstrahlend.

Kapitän Simon Kjær haben die fehlenden Tore im ersten Spiel nicht aus der Ruhe gebracht.

„Natürlich hätten wir gerne mehr aus dem ersten Spiel mitgenommen, aber wir werden unsere Chancen wieder bekommen und müssen dann einfach einen Ball rein machen. Aber die Situation ist eben auch so, dass wir nichts übereilen müssen und unser Ding einfach ruhig spielen können“, so Kjær.

Ein Dorn im Auge nach der Partie in Kopenhagen war der bei den Spielern der Rasen. Ein Umstand, den auch Åge Hareide nicht von der Hand gewiesen hat. An ähnliche Zustände in Dublin glaubt der Nationaltrainer hingegen nicht.

„Grundsätzlich werden wir uns erneut auf harte Arbeit vorbereiten müssen, aber die Beobachtungen sagen, dass der Rasen in einem guten Zustand sein wird.

Als Entschuldigung werden die Verhältnisse in jedem Fall nicht herhalten“, so Hareide.

Verzichten wird der Nationaltrainer bei dem Unterfangen in jedem Fall auf die beiden Standby-Spieler Kasper Dolberg und Michael Krohn-Dehli.

„Keiner aus dem Team hat nach dem Spiel Blessuren davongetragen und gesperrt wurde auch keiner. Deshalb gab es nicht die Notwendigkeit die beiden mitzunehmen“, so Åge Hareide abschließend.

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