Handball

Russischer K.o. für Dänemark

Russischer K.o. für Dänemark

Russischer K.o. für Dänemark

Sven Sörensen Sportredaktion
Nantes
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Dänemark versuchte alles, aber Russland war einfach zu stark. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Am Montagabend gingen endgültig die Lichter aus für die Halbfinal-Träume der dänischen Handballerinnen bei der Europameisterschaft in Frankreich.

Nach der deutlichen 21:32-Niederlage gegen Olympiasieger Russland steht eines auch in Stein gemeißelt: Dänemark kann sich auch bei einem Sieg im letzten Spiel gegen Montenegro nicht mehr für das Halbfinale qualifizieren.

Die Chancen für ein Weiterkommen in das EM-Halbfinale waren schon vor dem Spiel minimal, aber nach dem 9:14-Rückstand zur Halbzeitpause rückte das Halbfinale in weiter Ferne. Dänemark spielte eigentlich nicht schlecht auch das Überzahlspiel war in Ordnung. Aber der Klassem-Unterschied lag einfach in der Qualität der Abschlüsse und dem Torwartspiel.


„Erst einmal müssen wir den Hut vor Russland ziehen. Aber wieder und wieder machten wir in wichtigen Perioden des Spiels zu viele große technische Fehler, welche zu einfachen Toren für Russland führten“, so National-Trainer Klavs Bruun Jørgensen.

Die russische Überlegenheit setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort. Dänemark war chancenlos. Schuld waren auch die vielen technischen Fehler, die sich wie ein roter Faden durch die ganze EM gezogen haben.

Der Elf-Tore-Unterschied ging schon deswegen in Ordnung, auch wenn es der National-Coach ein bisschen anders sehen wollte.


„Die Anzeigentafel lügt ja nicht. Wir machen zu viele einfache Fehler, wo wir den Ball ins Seitenaus werfen, oder versuchen, ein Zuspiel in den Kreis zu machen, obwohl da kein Platz ist. Dann wird so was schnell bestraft. Wir können besser spielen, aber das zeigten wir heute nicht“.


Rückraum-Spielerin Mette Tranborg versuchte auch eine Erklärung für diese Klatsche zu finden.„Es sind die basalen Dinge, die nicht funktionierten. Vielleicht weil wir so unter Druck waren, auf und neben dem Feld“.

Mit der 21:32-Niederlage gegen Russland hat Dänemark seine Rolle bei der EM ausgespielt. Und das letzte Zwischenrunden-Gruppen-Spiel gegen Montenegro am Mittwochnachmittag wird zu einem Spiel um die sekundären Platzierungen reduziert.

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