FUSSBALL

Polizei bekommt Zugriff auf Bankkonten

Polizei bekommt Zugriff auf Bankkonten

Polizei bekommt Zugriff auf Bankkonten

Roskilde
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Der damalige Trainer des FC Roskilde, Christian Lønstrup, brachte den Stein ins Rollen. Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Diverse Banken wurden aufgefordert, in der Sache um Matchfixing beim FC Roskilde der Polizei Kontoinformationen zur Verfügung zu stellen.

Dies berichtet die Zeitung „B.T.“, die Akteneinsicht vom Gericht in Roskilde bekommen hat.

Der Verdacht entstand bereits im Mai, als der damalige Trainer Christian Lønstrup seinen Spielern erzählte, dass er Informationen über abgekartete Spiele hätte.

Später griff der dänische Verband und die Polizei in die Sache ein. Am Mittwoch konnte „B.T.“ berichten, dass zwei internationale Wettanbieter verdächtige Einsätze auf Spiele des FC Roskilde entdeckt hätten.

Die deutsche Firma „Tipico“ zahlte über eine Viertel Million Kronen aus, die in fünf Wettbüros in Süddeutschland gewonnen worden waren.

Der Besitzer des FC Roskilde, Carsten Salomonsson, hat sich zu den neuen Informationen nicht geäußert.

„Es ist ein schwebendes Verfahren. Wenn das abgeschlossen ist, informiert uns die Polizei“, sagte Salomonsson zu „B.T.“.

Er betont, dass bis auf vier Spieler der komplette Kader ausgetauscht wurde. Die Namen der Verdächtigen wurden jedoch in den Akten geschwärzt, bevor „B.T.“ diese erhielt.

Es ist also unklar, ob sich die betroffenen Spieler noch im Verein befinden.

Die Ermittlungen laufen noch, berichtet die Polizei.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Mutiges Museum“