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Nullnummer zum Abschluss

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Viborg
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Pernille Harder wurde um ein Tor betrogen. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Das Schiedsrichter-Gespann hat ein reguläres Tor übersehen, als die dänische Fußball-Nationalmannschaft im Spitzenspiel gegen Italien zum ersten Mal in der EM-Qualifikation nicht gewinnen konnte.

Dänemarks Fußballerinnen waren bereits für die Europameisterschaft 2022 in England qualifiziert, haben aber auch die letzte Hürde ohne Niederlage gemeistert. Mit dem torlosen Unentschieden am letzten Spieltag in Viborg gegen den Tabellenzweiten Italien ist der Vize-Europameister von 2017 ungeschlagen durch die EM-Qualifikation gegangen.

„Ich hätte gerne zum Abschluss gewonnen, aber das Unentschieden nehmen wir mit. Wir bleiben damit ungeschlagen“, lautete das Fazit der ehemaligen SønderjyskE-Fußballerin Sanne Troelsgaard gegenüber DR1.

Die Däninnen hätten das Spitzenspiel der Qualifikationsgruppe eigentlich auch gewinnen müssen, doch das Schiedsrichter-Gespann gab den Treffer nicht, als der Ball nach einem Distanzschuss die Torlinie überquert hatte.

In der Schlussphase hätten die Italienerinnen fast nich den Sieg entführt, doch die 20-jährige Debütantin im dänischen Tor, Lene Christensen, parierte glänzend.

Nationaltrainer Lars Søndergaard hatte gegen Italien kurzfristig eine Reihe von Ausfällen zu beklagen. Nadia Nadim, Simone Boye, Stine Larsen und Katrine Abel sowie Assistenztrainer und Kristian Mørch Rasmussen und Torwarttrainierin Heidi Johansen hatten einen positiven Corona-Test abgegeben, während Signe Bruun og Mille Gejl vorsichtshalber isoliert worden waren.

Dänemarks Fußballerinnen hatten bereits im Oktober das Ticket für die EM 2022 in England gebucht, als sie das Hinspiel gegen Italien mit 3:1 gewannen. Die DBU-Auswahl landete mit 28 Punkten aus zehn Spielen auf Platz eins vor Italien mit 22 Punkten aus neun Spielen.

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