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Mørkov verhilft Elia Viviani zum Etappensieg

Mørkov verhilft Elia Viviani zum Etappensieg

Mørkov verhilft Elia Viviani zum Etappensieg

Nancy
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Michael Mørkov erwies sich wieder als wertvoll für sein Team. Foto: Claus Bonnerup / Ritzau Scanpix

Elia Viviani vom Team „Quick-Step“ hat die vierte Etappe der Tour de France gewonnen. Sein dänischer Teamkollege Michael Mørkov brachte den Italiener kurz vor dem Ziel in die perfekte Position.

Julian Alaphilippe behält das gelbe Trikot des Gesamtführenden. Er hielt sich im Massenspurt zurück, um nicht in einen möglichen Massensturz zu geraten.

Die vierte Etappe der diesjährigen Tour de France führte die Fahrer von Reims nach Nancy. Unter ihnen auch Kasper Asgreen, der gestern gestürzt war. Er wurde mehrmals von seinem Teamarzt auf eine mögliche Gehirnerschütterung untersucht. Heute Vormittag dann die Entwarnung für alle Fans des Dänen: Er konnte fahren.

Auch Jakob Fuglsang, der bei der ersten Etappe in einen Crash verwickelt war, ging es besser. Vor dem Rennen sagte er: „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Manchmal leide ich noch unter den Folgen meines Sturzes, aber im Grunde geht es ganz gut. Und es wird jeden Tag besser. Bis zur Planche des Belles Filles am Donnerstag werde ich versuchen, so viel Kraft zu sparen wie möglich."

Dafür war die Strecke von Reims nach Nancy relativ gut geeignet, denn sie zählt zu den Flachetappen. Große Steigungen gab es auf den 213,5 Kilometern nicht, und es wurde ein Massensprint erwartet. So kam es auch, und das Team „Quick-Step“ mit Kasper Asgreen und Michael Mørkov brachte auf dem letzten Kilometer seinen stärksten Sprinter, Eia Viviani, in Position.

Viviani gewann den Sprint und sagte nach dem Rennen zum Fernsehsender ARD, sein Team habe ihm den Sieg auf dem Silbertablett serviert.

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