Formel 1

Magnussen scheidet nach gutem Start aus

Magnussen scheidet nach gutem Start aus

Magnussen scheidet nach gutem Start aus

Spielberg/Apenrade
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Kevin Magnussen konnte vom 16. auf den 11. Platz vorfahren, bevor er ausgeschieden ist. Foto: Joe Klamar/AFP/Ritzau Scanpix

Mehr als sieben Monate musste der dänische Rennfahrer auf dieses Rennen warten – es endete für ihn nach einer guten halben Stunde.

Nach 217 Tagen ohne Rennsport ist am Sonntag mit dem großen Preis von Österreich der Start in eine neue, verkürzte Formel-1-Saison erfolgt.

Beim Qualifying am Sonnabend konnte der dänische Rennfahrer Kevin Magnussen nicht überzeugen und musste vom 16. Startplatz aus ins Rennen gehen.

Durch einen hervorragenden Start konnte er sich schnell auf Platz 16 vorkämpfen und einige Runden später waren für den Dänen sogar Punkte in Reichweite, als er auf den 11. Rang vorfuhr.

In Runde 26 von insgesamt 71 dann das vorzeitige Aus für Kevin Magnussen: Aufgrund einer defekten Bremsscheibe verpasste der Däne in einem Duell mit Esteban Ocon eine Kurve und fuhr direkt geradeaus ins Kiesbett. Bitteres Ende nach einer ansprechenden Leistung.

„Das wird noch richtig gut. Wir haben keinen Wagen, der gute Qualifikationen fahren kann. Aber dafür kann er Rennen fahren. Danach haben wir gestrebt“, sagte Kevin Magnussen nach dem Rennen zu TV3+. „Im vergangenen Jahr hatten wir tolle Rundenzeiten, aber bei den Rennen waren wir schlecht. Das hat sich anscheinend geändert“, so der dänische Rennfahrer.

Der Ärger über den Materialfehler in seinem Auto war direkt nach dem Rennen groß, aber für den Rest der Saison sieht Kevin Magnussen alles andere als schwarz.

„Es gab irgendeinen Fehler in den Bremsen. Als ich draufgetreten bin, haben nur die Hinterreifen reagiert. Es war ein Fehler im System“, erklärt Kevin Magnussen. „Ich bin natürlich verärgert und frustriert. Ich habe einen tollen Start hingelegt, genau so, wie ich es wollte, und war in einer guten Position, als es passiert ist“, so der Fahrer von Team Haas.

Seine Enttäuschung wird nicht kleiner, wenn er sieht, wie das Rennen ausgegangen ist. Nur elf der 20 Fahrer schafften es mit ihren Boliden ins Ziel. Die ersten zehn erhalten Punkte.

Den ersten Grand Prix des Jahres gewann Valtteri Bottas (Mercedes) vor Charles Leclerc (Ferrari) und Lando Norris (McLaren).

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Mutiges Museum“