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Jubelarien müssen noch warten

Jubelarien müssen noch warten

Jubelarien müssen noch warten

Ritzau/tf
Anapa
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Die Konzentration im Training der dänischen Auswahl ist weiterhin groß geblieben. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Die dänischen Fußballer haben bei der Weltmeisterschaft in Russland nach dem Erreichen des Achtelfinales noch großes vor.

Das Selbstbewusstsein hat bei den dänischen Fußballern hat nach dem erreichen des Achtelfinales der Weltmeisterschaft in Russland nicht gelitten. Das hat auch Abwehrspieler Mathias „Zanka“ Jørgensen deutlich zum Ausdruck gebracht.

„Wir sind dabei, um das Turnier zu gewinnen. Das muss man. Wir müssen den Glauben an einen richtig wilden Ritt für uns und Dänemark haben. Man geht nicht in ein Turnier nur um teilzunehmen. Das geht nicht“, so Jørgensen, der ebenso deutlich gemacht hat, dass die dänische Auswahl aufgrund des Weiterkommens nicht abgehoben ist. Dass noch Luft nach oben im dänischen Spiel ist hat Mathias „Zanka“ Jørgensen nicht verkannt.

„Natürlich gibt es bessere Mannschaften im Turnier als unsere. Aber es gab auch in der Premier League bessere Mannschaften als Huddersfield und dennoch sind wir drin geblieben. Alles ist möglich“, so der 28-Jährige optimistisch.
Nationaltrainer Åge Hareide tritt allerdings trotz allem Selbstbewusstsein mächtig auf die Euphorie-Bremse.

„Es ist vollkommen in Ordnung optimistisch zu sein, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Wir haben eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust, da sollte man noch die Kirche im Dorf lassen“, so Hareide. Entsprechend überschaubar war auch der Jubel und die Feier nach dem Erreichen des Achtelfinales.

„Der Jubel war kontrolliert und ruhig. Das zeigt, dass wir noch nicht zufrieden sind. Die Lust und Energie für mehr ist definitiv da“, so der Nationaltrainer.

Andreas Christensen hat ebenfalls eine Begründung für den geringen Jubel.

„Wir haben nicht ausgelassen gejubelt, weil wir nicht gewonnen haben. Wir brauchten ein Ergebnis und das haben wir bekommen. Mehr nicht“, so Christensen.

Auch im Hotel ist es in der Folge bei wenigen Bieren geblieben.

„Wir hatten keine Regeln für die Anzahl an Bieren. Das durften wir selber bestimmen. Eigentlich nur um runter zu kommen. Wir haben ja noch etwas vor“, so Stürmer Andreas Cornelius den Blick bereits auf das Viertelfinale am kommenden Sonntag ab 20 Uhr gegen Kroatien richtend.

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