FUSSBALL

Geringe Ansteckungsgefahr für Spieler und Fans

Geringe Ansteckungsgefahr für Spieler und Fans

Geringe Ansteckungsgefahr für Spieler und Fans

Ritzau/hdj
Kopenhagen
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Durch die Abstandsregeln besteht laut Claus Thomsen bei Fußballspielen keine höhere Ansteckungsgefahr als sonst wo. Foto: Lars Møller/Ritzau Scanpix

Die Divisionsvereinigung zieht nach den Zuschauerversuchen und den umfangreichen Testreihen am Ende der Saison ihr Fazit – und es fällt positiv aus.

„Der dänische Fußball ist sicher“, lautet das zusammenfassende Ergebnis der Corona-Tests im dänischen Profifußball. In den letzten elf Wochen der vergangenen Spielzeit seien insgesamt 10.373 Tests durchgeführt worden, von denen nur sieben positiv ausgefallen sind, heißt es in einem Bericht der dänischen Divisionsvereinigung.

„Es ist uns gelungen, verantwortungsvolle Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen alle Akteure neben ihrer Fußballarbeit normal leben konnten – und trotzdem konnten wir Ansteckungen vermeiden“, sagt der Direktor der Divisionsvereinigung, Claus Thomsen, in einer Pressemitteilung.

„Die Richtlinien, denen Spieler und Vereine folgen sollten, haben so gut funktioniert, dass wir schnell auf die positiven Ergebnisse reagieren und die Infektionsketten unterbrechen konnten“, sagt Claus Thomsen.

Auch beim Stadionbesuch bräuchten sich die Zuschauer laut des Direktors keine Sorgen um ihre Gesundheit machen.

„Kein Fußballspiel mit Zuschauern in Dänemark kann als Superspreader-Event angesehen werden. Genau wie für die Spieler und Betreuer haben wir auch für die Zuschauer durch unsere Richtlinien eine sichere Umgebung geschaffen“, so Thomsen.

Etwa 1.200 Personen aus dem Umfeld der Fußballklubs in Superliga und 1. Division wurden in den vergangenen elf Wochen wöchentlich getestet

„Es ist genauso sicher, zu einem Fußballspiel zu gehen, wie sich an andere Orte in Dänemark zu bewegen“, lautet das Fazit des Direktors. „Bei keiner anderen Aktivität gibt es so gute Möglichkeiten, Infektionsketten nachzuverfolgen“, sagt er abschließend.

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