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FIFA will Trainer zu WM-Plänen befragen

FIFA will Trainer zu WM-Plänen befragen

FIFA will Trainer zu WM-Plänen befragen

Ritzau/hdj
Kopenhagen/Apenrade
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Bierdusche nach gelungener WM-Qualifikation? Ja, aber nicht alle zwei Jahre, findet Kasper Hjulmand. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

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Alle zwei Jahre eine Fußball-Weltmeisterschaft? Die FIFA will jetzt Kasper Hjulmand und seine Kollegen befragen, ob sie das für eine gute Idee halten.

Die Nationaltrainer der FIFA-Nationen bekommen am Dienstag und am Donnerstag die Möglichkeit, sich gegenüber der FIFA zu den WM-Plänen zu äußern.

In Online-Meetings mit dem internationalen Fußballverband können sich Kasper Hjulmand und Co mit dem FIFA-Entwicklungsdirektor Arsène Wenger austauschen, ob es sinnvoll ist, das Turnier in einem Zwei-Jahres-Turnus auszutragen, heißt es auf der Webseite des Verbandes.

„Als Trainer der Herren-Nationalmannschaften ist ihr Input essenziell. Wir haben nur wenige Möglichkeiten, Treffen zu veranstalten und wir müssen die Möglichkeit ergreifen, einen Dialog zu schaffen, der uns hilft, den Fußball und seine einzigartige Position in der Welt zu schützen“, sagt Arsène Wenger.

Die WM-Turniere der Männer sind ein Goldesel für den Verband.

Der Gedanke, die Schlagzahl zu verdoppeln, ist bei den kontinentalen Verbänden in Europa (UEFA) und Südamerika (CONMEBOL) allerdings auf Widerstand gestoßen.

Anfang Oktober hatte der dänische Nationaltrainer Kasper Hjulmand bereits zu Protokoll gegeben, dass er von den FIFA-Plänen nicht viel halte. Der Rhythmus mit jeweils einer EM und einer WM in jedem vierten Jahr sei passend – auch mit Hinblick auf die Spieler und deren Belastung.

Mehrere dänische Nationalspieler haben sich derweil darüber beschwert, dass sie gar nicht erst gefragt worden sind – beispielsweise über die internationale Spielervereinigung Fifpro.

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